[Sammelrezension] "Die anderen Anderen #1" und "Zauberhaftes Aschenputtel"

Ab heute gibt es eine neue Rubrik auf meinem Blog. Wenn mir mal die Lust auf lange Rezensionen fehlt, ich aber dennoch ein paar Sätze zu einem Buch loswerden will, kommen SAMMELREZENSIONEN zum Einsatz. Mehrere Bücher werden in wenigen Worten beschrieben. 

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Die anderen Anderen #5
Sirenengesang


 von Melissa Ratsch; Indie; 250 Seiten; ET: 17.11.2017; ASIN B077BPD9ZK; Quelle

Die Erde wird von etwa 8 Milliarden Menschen bevölkert. Sie haben sich auf fünf der sechs Kontinente niedergelassen und sind die erfolgreichste, höhere Lebensform des Planeten. Doch das ist eine Lüge - wir sind keineswegs allein...

Sie ist verdammt sexy, sie hat eine total verrückte Familie und sie ist kein Mensch.
Marleen Cromwell teilt sich mit ihren drei Schwestern, ihrer Mutter und ihrer Großmutter ein Haus auf den Klippen der kleinen Stadt New Port. Als wäre ihr Leben dadurch nicht turbulent genug, muss sie auch immer ein Auge auf das Wetter haben – denn Marleen ist eine Sirene und wenn sie nass wird bekommt sie Schuppen. Wortwörtlich.

Aber das ist nicht ihr einziges Problem:
Als der attraktive Lír im Café der Cromwells auftaucht und beginnt unangenehme Fragen zu stellen, muss Marleen sich entscheiden: Ob sie ihm ihr Geheimnis anvertrauen kann oder ob sie ihn ihrer blutrünstigen Verwandtschaft überlässt. Er wäre nicht der erste Mann, der einer Sirene zum Opfer fällt... (© Melissa Ratsch)


Ich bin sowas von angefixt! Die Reihe verspricht so viel und doch kann ich mir wahrscheinlich gar nicht erst vorstellen, WAS noch alles aus mich zukommen wird!
Nach dem ersten Band weiß ich jedenfalls, dass es neben den normalen Menschen noch „Andere“ gibt. Wesen aus Legenden gibt es wirklich und obwohl viele unsterblich sind, kennen sie sich nicht. Eine Tatsache, die sich durch die immer modernere Welt ändern muss, denn die „Anderen“ müssen zusammenhalten. Jedenfalls gehe ich davon aus, dass das der Rote Faden der Reihe ist, denn laut den Klappentext handelt jeder Band von anderen Protagonisten.

In „Sirenengesang“ dreht sich alles um die Frauen der Familie Cromwell, denn sie sind Sirenen und Männer haben es bei ihnen nie leicht. Jedenfalls, wenn es ums Überleben geht.
Doch Marleen ist anders, denn sie versucht gegen ihr Wesen anzukämpfen, denn anders als ihre Familie empfindet sie keine Freude daran, Männer in den Tod zu reißen. Als sie Lir kennenlernt ist es schnell um sie geschehen. Doch nicht alles ist so, wie es scheint und Lir scheint ein ebenso großes Geheimnis in sich zu tragen wie Marleen es tut.

Ich mochte beide Protagonisten sehr, vor allem aber Marleens Familie hat es mir angetan. Diese sexy, selbstbewussten Frauen, die lieben was sie tun und was sie sind. Und dazu noch der Familienzusammenhang der Cromwells. Sie scherzen, ziehen sich auf, aber wenn es notwendig ist, stehen sie füreinander ein.
Ich mochte die Entwicklung der Charaktere und vor allem, wie sich die Handlung aufgebaut hat. Zudem war die Schreibweise flüssig und mitreißend! Ich fühlte mich im Buch sehr wohl!
Von mir bekommt deshalb der Auftakt der Reihe „Sirenengesang“ 4 von 5 Federn!


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Zauberhaftes Aschenputtel


von J. Vell; Indie; 208 Seiten; ET: 13.12.2015; ASIN B019D70QUY; Quelle



Anna hat einen Traum: Sie möchte den Prinzen heiraten.
Seit ihrer frühesten Kindheit streben sie und ihre Mutter nur auf dieses eine Ziel hin. Als ihre Mutter stirbt und ihr Vater sich eine Frau mit zwei Töchtern wählt, gerät Annas Welt aus den Fugen. Sie leidet schwer unter der grausamen Boshaftigkeit ihrer neuen Familie.
Nur die Entdeckung, dass die Feen im Wald doch keine Hirngespinste ihres Urgroßvaters waren, lässt sie ihren Lebensmut nicht ganz verlieren. Zu allem Überfluss verliebt sie sich auch noch Hals über Kopf in den nicht standesgemäßen Jägersmann aus dem Wald. Wie kann sie ihr Schicksal nur wieder in die richtigen Bahnen lenken, ohne den letzten Wunsch ihrer Mutter zu verraten?

Diese Geschichte erzählt von der Verwandlung eines kleinen Mädchens in eine junge Frau, von Aschenputtel zur Prinzessin und singt eine Weise von der Schwäche und der wahren Macht, die in jedem Einzelnen von uns schlummern. (© J. Vellguth)
 
Ich liebe Märchenadaptionen, aber ich muss leider gestehen, dass mich diese hier nicht mitreißen konnte. Das Buch selbst liegt schon eine Weile auf meinem SuB und es ist eines der Werke, welches die Autorin bei ihrer Challenge 12 Monate 12 Bücher im Jahr 2015 geschrieben hat.
Die Grundidee ist toll, aber für mich kam kaum Spannung auf, es plätschert die ganze Handlung langsam dahin und zog sich so wie Kaugummi. Mit Protagonistin Anna wurde ich nicht warm und die ganze „Beziehung“ zwischen ihr und ihrem Love Interesst war mehr als fragwürdig.

Ich fand es zwar schön, dass man auch die Kindheit von Anna kennenlernt, aber leider zog sich der Beginn deshalb schon sehr dahin. Außerdem fand ich den Grund komisch, weshalb Anna unbedingt den Prinzen seit frühster Kindheit heiraten will.

Die Grundidee mit den Feen und der Magie fand ich echt toll, nur packen konnte mich die ganze Geschichte nicht so richtig. Und wo der Beginn so langatmig war, ging es am Ende Schlag auf Schlag. Hier wären mehr Seiten sicher vom Vorteil gewesen, denn mir ging das Ende einfach zu schnell.

Für die Idee und den Versuch, das Märchen in etwas andere Bahnen zu lenken gibt es 2 von 5 Federn, aber leider musste ich mich viel zu sehr zwingen weiterzulesen.



 
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