[Rezension] Highland Hope #1 - Ein Bed & Breakfast für Kirby

Highland Hope #1
Ein Bed & Breakfast für Kirby

Autor: Charlotte McGregor
Verlag: Heyne
Seitenanzahl: 446 Seiten
ET: 13.04.2021 (Print)
ISBN: 3453424832
Quelle





Herzerwärmend, idyllisches und mit liebevollen Charakteren! Ein wahres Wohlfühlbuch!

Colleen Murray hat nichts zu verlieren, als sie Boston hinter sich lässt, um auf Wunsch ihres verstorbenen Vaters ein paar Monate in seiner schottischen Heimat Kirkby zu verbringen. Die Schönheit der Highlands und den eigenwilligen Charme der Dorfbewohner nimmt sie anfangs kaum wahr. Doch dann trifft sie Alex Fraser, den Besitzer des romantischen Bed & Breakfast. Der alleinerziehende Vater ist nicht nur genau ihr Typ, sondern teilt auch ihre Leidenschaft fürs Reiten. Wird Colleen die Reise zu ihren Wurzeln dabei helfen, endlich ihren Platz im Leben zu finden? Das Glück scheint jedenfalls zum Greifen nahe. Bis Alex´ Vergangenheit ihn einzuholen und alles zu zerstören droht ... (© Heyne)

Seit Corona ist Reisen fast unmöglich geworden, aber zum Glück gibt es Bücher, die einen in fremde Länder mitnimmt. Schottland ist ein solches für mich und ein Traumziel noch dazu. Durch Charlotte McGregor habe ich etwas von der Highland-Luft geschnuppert und weiß nun:
Schottland steht gaaaanz weit oben auf meiner Liste!


Die Handlung


Mann trifft Frau und verlieben sich, oder?
Nicht ganz, würde ich sagen!
Colleen reist nach dem Tod ihres Vaters in seine Heimatstadt Kirby, um seinen letzten Willen zu erfüllen, denn sie soll ein paar Monate in Kirby verbringen. Voller Traurigkeit und dem Gefühl auf der Stelle zu treten, kommt Colleen in Kirby an und lernt dort die liebevollen Bewohner von Kirby kennen. Wo Einsamkeit war, ist plötzlich Wärme. Wo das Gefühl war, nichts im Leben erreicht zu haben, ist eine Perspektive. Kirby hat genau das, was Colleen schon so lange sucht!

Alexander ist alleinerziehender Vater, da seine Exfrau lieber eine berühmte Schauspielerin ist, als eine liebevolle Mutter. Daher lebt er und sein Sohn Aiden seit ein paar Jahren wieder in seiner Heimatstadt Kirby. Er liebt sein Bed & Breakfest, die Nähe zu seiner Familie und das stürmische Highland-Wetter! Doch seit der Scheidung hat er keine Frau mehr an sich rangelassen, bis Colleen in sein Leben tritt. Colleen, die liebevoll mit Aiden umgeht. Die sich schnell in Kirby eingliedert. Und die ihm mehr unter die Haut geht, als er je vermutet hätte.

Also ja, es ist eine Liebesgeschichte, aber hauptsächlich geht es um Kirby und die Entwicklung von Alex und Colleen. Colleen will nicht wieder zuerst den ersten Schritt machen und Alex redet sich ein, dass es keinen ersten Schritt zu machen gibt. Also werden sie Freunde. Und kommen sich so immer näher.
Ich fand den Weg, den beide gemacht haben, genau richtig. Auch wenn ich Alex manches Mal echt schütteln wollte! Sturer Hund, aber wirklich!


Die Charaktere


Colleen ist ein herzlicher, liebevoller Mensch, der schon recht früh klein gehalten wurde. Aber nicht von ihrem Vater, denn der hat seine Tochter vergöttert, sondern von ihrer Mutter. Colleen kannte, bis sie nach Kirby kam nie bedingungslose Liebe bzw. Freundlichkeit. Und je länger sie in Kirby bleibt, desto mehr geht sie aus sich heraus und blüht auf. Ich genoss jeden Schritt, den Colleen wagte, denn aus der verschüchterten Frau ohne Ahnung wie es weitergehen soll, wurde sie Selbstbewusst, stand zu ihrer Meinung und sprach endlich offen und ehrlich! Sie verschloss sich nicht mehr, sondern sprach die Probleme an. Gut für einen ganz bestimmen Mann, würde ich sagen ;P.

Alex ist ein liebevoller Vater, loyaler Sohn und allzu oft ein Griesgram. Das ändert sich nur bedingt, als Colleen in sein Leben tritt, denn mit dem Gefühlschaos kam er gar nicht gut klar. Zum Glück hat er eine liebevolle Familie an seiner Seite, die ihm öfters den Kopf gerade rückt oder (für ihn) unangenehme Wahrheiten ausspricht.

Die Ganze Fraser-Sippe habe ich so ins Herz geschlossen, aber eigentlich die ganzen Bewohner von Kirby. Auf Islas Geschichte (Band 2) bin ich umso gespannter, denn die sympathische Sterneköchin verdient es auch glücklich zu sein.
Alex Familie ist groß und gefühlt halb Kirby ist irgendwie mit den Frasers verwandt oder verschwägert. Und das Alex und seine drei Geschwister so gar nicht ans Heiraten denken, gefällt seiner Tante (Alice) nicht so und das bekommt Alex Vater Malin mehr als einmal ab:

» „Heater und George haben innerhalb von wenigen Monaten ihre beiden Kinder unter die Haube gebracht“, fuhr Alice fort. „Während Hailey und Kristie nicht im Ansatz daran denken zu heiraten“, klagte sie. „Von deiner nichtsnutzigen Brut ganz zu schweigen, Marlin.“
„Nichtsnutzige Brut“, murmelte Alex leise. „Na vielen Dank auch.“ «
[Zitat; „Highland Hope 1 – Ein Bed & Breakfast für Kirby“ von Charlotte McGregor; Seite 253 Print]


Die Schreibweise


Locker, flüssig und mitreißend zu lesen. Ich bin in die Geschichte von Colleen und Alex abgetaucht und habe jede Seite geliebt. Es ist nicht actionreich oder aufregend, aber herzerwärmend und ich habe mich absolut wohlgefühlt.


Wer nach einem Wohlfühlbuch sucht ist hier genau richtig. Wer über Buchseiten nach Schottland reisen will und eine idyllische Stadt mit liebevollen Stadtbewohnern kennenlernen will, ist hier genau richtig. Wer eine Liebesgeschichte lesen will, die mehr Zeit braucht, aber nicht weniger intensiv ist, ist hier genau richtig.
Authentische Charaktere, eine Handlung so mitreißend und herzerwärmend und ein fesselnder Schreibstil. Mich konnte der Auftakt der HIGHLAND HOPE Reihe absolut für sich überzeugen und daher bekommt EIN BED & BREAKFEST FÜR KIRBY volle 5 von 5 Federn!



Ich möchte mich ganz herzlich beim Bloggerportal für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars bedanken!
(eBook wurde selbst gekauft)


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Achtung unentgeltliche WERBUNG! 
Meine Meinung ist trotz Rezensionsexemplar ehrlich und nicht gekauft! 

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