[Rezension] Big Rock #2 - Mr. O

Big Rock #2
Mr. O
Ich darf dich nicht verführen

Autor: Lauren Blakely
Verlag: mtb
Seitenanzahl: 304 Seiten
ET: 05.02.2018
ISBN: 9783956497377
Quelle




Satz mit X…war wohl nix. Ich habe mich so auf die Geschichte von Harper und Nick gefreut…aber bekommen habe ich leider Langweile, viele Fantasien von Nick und keine Überraschungen!


Mein Name ist Nick Hammer. Aber nennt mich einfach Mr. O - denn ich kann jeder Frau den ersehnten Höhepunkt bescheren. Wieso sollte ich also ablehnen, wenn die süße, total scharfe Harper Holiday mich bittet, ihr Nachhilfe in Liebesdingen zu geben? Das Problem: Sie ist die kleine Schwester meines besten Freundes Spencer und damit für mich absolut tabu. Flirttipps geben: erlaubt. Flirttipps mit Harper ausprobieren: strengstens verboten. Doch je mehr Zeit wir miteinander verbringen - und je mehr schmutzige SMS wir uns schreiben - desto weniger kann ich mich zusammenreißen … (© mtb)

Vor Jahren habe ich zu BIG ROCK, also Band 1 der Reihe gegriffen und war SO BEGEISTERT! Seit 2018 befindet sich auch dieser Band auf meinen SuB und nun wollte ich ihn endlich daraus befreien. Ich wollte Spaß, ich wollte Prickeln, ich wollte Unterhaltung…und wurde so maßlos enttäuscht!


Die Handlung und die Charaktere


Ich wollte das Buch mögen- wirklich! Immer wieder habe ich dazu gegriffen, nur, damit ich nach 20 Seiten nicht mehr weiterlesen konnte. Und das jedes Mal aufs Neue. Nach den ersten 100 Seiten biss ich die Zähne zusammen und las es dann schließlich zu Ende.
Zeitverschwendung? Für mich leider schon!

Also ehrlich, wenn Männer so ticken wie Nick, dann wundert es mich, dass sie überhaupt irgendwas zu Stande bringen. Gefühlt jeder zweite Gedanke von ihn ging in Richtung horizontalen Bettsport und dazwischen bemitleidete er sich, dass er die kleine Schwester seines besten Freundes nicht daten darf…da sie ja die kleine Schwester ist.

Schon in BIG ROCK, also die Geschichte von Spencer und Charlotte fand ich die Chemie zwischen Nick und Harper super. Doch von der war in deren eigenen Geschichte nicht mehr viel da. Leider!
Harper fragt Nick nach ca. 100 Seiten (bis dahin ging es um Nicks Selbstmitleid, seiner ausgeprägten Fantasie, seinen inneren Monologen und seinem so erfolgreichen Leben als Comiczeichner eines sehr speziellen Helden) ob er ihr das Flirten beibringen kann. Denn er hat ja Erfahrung, sie aber nicht.

Ich liebe Geschichten über Schwester und besten Freund des Bruders. Geschichten über Flirten lernen und sich dann selbst verlieben, aber hier war mir alles too much.

Harper ist gefühlt in allem perfekt und super gut. Sie hat (einen speziellen) Humor, ist wortgewandt, hat einen außergewöhnlichen Job (sie ist Magierin bei Kindergeburtstagen) und kommt überall gut an. Sie ist mir einfach zu gut, zu glatt und zu perfekt. Mir fehlten die Ecken, die Macken, die Dinge, die sie lebendiger gemacht hätten.
Nick ist der innbegriff eines heißen Nerds, zudem erfolgreich in seinem Job als Comiczeichner seines Helden Mr. Orgasmus und natürlich auch eine Granate im Bett, denn Er ist Mr. O im wahren Leben.

Für mich fehlte einfach zu viel. Die Handlung zog sich elend lange in die Länge, die Charaktere fehlten jede Ecken und Kanten und auch wenn ich froh darüber bin, dass das finale Drama nicht zu dramatisch war, war es viel zu einfach gelöst. Es ging alles so glatt und alle Sorgen, die sich Nick je gemacht hat, lösten sich quasi mit einem Fingerschnippen auf.

Ich weiß nicht, wie es kommen kann, dass ich 2017 BIG ROCK so geliebt habe und diesen Band so langweilig finde. Hat sich mein Leseverhalten so verändert? Ist der 2. Band wirklich so viel schwächer? Ich weiß es nicht, aber für mich war die Geschichte rund um Nick und Harper ein totaler Flop. Ich habe mich durchs Buch gequält in der Hoffnung, dass es noch besser wird. Immerhin war ich der Meinung, dass es BESSER werden müsste. Leider traf das nicht zu.


Die Schreibweise


Das Besondere am Buch ist, dass es komplett aus der Sicht des männlichen Protagonisten Nick Hammer geschrieben ist. So wird Nick zwar sehr bunt (und sehr schwanzgesteuert) dargestellt, aber Harper bleibt blass und bleibt in ihrer ich-bin-in-allem-perfekt-Blase. Jeder zweite Gedanke von Nick geht in diese eine ganz spezielle Richtung und war das Anfangs noch amüsant, nervte es mich spätestens nach Seite 20… Keine Ahnung ob Männer tatsächlich STÄNDIG an das Eine denken, aber mir waren Nicks Gedanken zu viel und zogen das ganze Buch extrem in die Länge!



Was soll ich groß sagen? Langweilige Handlung ohne große Überraschungen, unauthentische Charaktere, die viel zu perfekt waren und die verlorene Hoffnung, dass es hätte, besser sein sollen. Leider ein absoluter FLOP für mich! Von mir bekommt MR. O 1 von 5 Federn. Ich habe mich durchgequält und das einzige Positive ist, dass Spencer und Charlotte immer noch glücklich zusammen sind!



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