[Rezension] Moon Sentinel - Verräterin der Wächter

Moon Sentinel
Verräterin der Wächter

Autor: Jenna Liermann
Verlag: Impress
Seitenanzahl: 377 Seiten
ET: 04.02.2021
ISBN: 978-3-646-60694-2
Quelle


* Jahresaufgabe Nr. 8 für ImpressChallenge2021



Otherworldler, ein Motor Cycle Club (MC), der sich zur Aufgabe gemacht hat diese zu jagen und eine Flüchtige, die zwar helfen will, aber dennoch von ihrer alten Heimat auf der Flucht ist. Klingt interessant? Das ist es auch!

**Wenn dich deine besonderen Kräfte zur Gejagten machen**
Die Jagd nach übernatürlichen Wesen ist für die Einzelgängerin Moon Routine. Nacht für Nacht stellt sie sich den Kreaturen der Straße – und damit auch ihrer eigenen Dunkelheit. Denn in ihr lauert ein ebensolches Monster, jederzeit bereit seine Fesseln zu sprengen und unter den Menschen ein Blutbad anzurichten. Um ihr Geheimnis zu wahren, hat sie sich sogar von ihrer Familie, den Sentinel Riders, abgewandt und ihren Tod vorgetäuscht. Doch der Einfluss des Motorradclubs, der Geschöpfe wie sie gnadenlos zur Strecke bringt, reicht weit, und als der Biker Keno auftaucht, weiß Moon: Die Sentinels haben sie gefunden. Womit sie jedoch nicht rechnet, ist die gefährliche Anziehungskraft, die der Spion mit den sturmblauen Augen auf sie ausübt. Ein Spiel auf Leben und Tod beginnt… (© Impress)

Von Jenna Liermann kenne ich bis jetzt nur ihr Debüt, doch das hatte mir damals gut gefallen. In der Welt der MCs geht es meist etwas roher zu und so ist es auch hier, auch wenn es natürlich nicht ganz so brutal ist, da Jugenbuch Verlag. Ich war jedenfalls gespannt auf die Story rund um Moon, Jam und Keno und wurde nicht enttäuscht! 


Die Handlung und die Charaktere 


Seit nun 4 Jahren ist Moon auf der Flucht ihres alten MC SENTINEL RIDERS. Wobei „Flucht“ ist zu viel gesagt, immerhin hat sie damals ihren Tod vorgetäuscht. Moon reist gemeinsam mit ihrem besten Freund Jam durch die Staaten von Amerika um die Menschen vor Otherwordler, also Vampiren, Sirenen, Gestaltwandler, etc. zu retten. Denn das ist die Aufgabe der Sentinel Riders, sie eliminieren alle nicht menschlichen Wesen. Also im Grunde auch Moon, wenn sie herausfinden, dass sie anders ist und der Vorfall vor 4 Jahren nur der Beginn dazu war. 

Und mehr verrate ich nicht, denn ich möchte keine Überraschung zerstören und etwas Spannung schadet ja nie, oder? 
Jedenfalls mochte ich Moon und ihre taffe Art. Sie hat bereits in ihren jungen Jahren viel durchmachen müssen und sie weiß über sich und ihren Fähigkeiten kaum etwas. Moon ist stark, taff, mutig, aber sie trägt auch tiefe Ängste in sich. Eine davon ist zum Beispiel, dass sie ihren besten Freund, die einzige Familie, die sie noch hat, einmal verletzen wird, weil sie die Kontrolle verlieren könnten. Jam ist da viel optimistischer. Er steht immer noch zu den Sentinel Riders und versteckt Moon praktisch vor dem MC. Er ist ein loyaler Freund, Optimist und ich mochte ihn einfach. Er hält zu Moon, komme da, was da wolle! 
Keno ist ebenso ein Sentinel Rider, auch wenn seine Loyalität schon eine Weile geteilt ist. Er glaubt nicht mehr an den Spruch, dass ALLE Otherworldler vernichtet gehört und hat angefangen zu hinterfragen. Als er auf Jam angesetzt wird und die Wahrheit erfährt, muss er sich entscheiden auf welcher Seite er steht. 
Ich mochte Keno, denn er versucht aus den Mustern der Sentinels auszubrechen und sein eigenes Bild zu machen. Vielleicht kam er mir manchmal etwas „soft“ für ein beinhartes Mitglied eines MC vor, aber ansonsten war schon ganz okay. Betonung auf ganz ^.^ 


Die Schreibweise 


Locker, flüssig und mitreißend zu lesen. Es war durchwegs fesselnd! Das Buch ist aus Sicht von Keno und Moon geschrieben und so lernt man die Gedankengänge beider gut kennen. Ich mochte die Perspektivenwechsel, so war es immer schwer, das Buch auch wieder aus der Hand zu legen!


Auch das zweite Buch von Jenna Liermann konnte mich von sich überzeugen. Es ist voller übernatürlicher Wesen, einer starken Protagonistin, die viel mit sich selbst ausmacht, einem loyalen besten Freund und einem Love Interest, der lieber hinterfragt, als blind Befehle zustimmt. 
Von mir bekommt „Moon Sentinel – Verräterin der Wächter“ 4,5 von 5 Federn! Das Lesen hat Spaß gemacht und mir hat der Handlungsverlauf gut gefallen!



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Ich möchte mich ganz herzlich bei Impress und NetGalley für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares bedanken!

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Dieser Beitrag muss aufgrund der Verlinkungen als *Werbung* deklariert werden!
Achtung unentgeltliche WERBUNG! 
Meine Meinung ist trotz Rezensionsexemplar ehrlich und nicht gekauft! 

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