[Rezension] Apocalyptic Lovers - Reiter der Hölle

Apocalyptic Lovers
Reiter der Hölle

Autor: Ulrike Koch
Verlag: Impress Verlag
Seitenanzahl: 310 Seiten
ET: 17.12.2020
ISBN: 978-3-646-60712-3
Quelle





Die Idee dahinter ist sooo cool, aber die Charaktere handeln manchmal unüberlegt und die Handlung ging mir oft zu schnell…

**Im Krieg und in der Liebe ist alles erlaubt**
Kelyan ist einer der vier apokalyptischen Reiter, einst dazu bestimmt, das Grauen des Kriegs über die Menschen zu bringen. Aber die Welt hat sich verändert. Ein neues, göttliches Spiel der Macht hat begonnen und nun durchstreift er die Dunkelheit auf der Jagd nach den Kreaturen der Nacht. Bis zu jenem Tag, der alles verändert. Als er IHR begegnet …
Trintje und Dating – ein absoluter Reinfall. Daher kann die junge Studentin kaum glauben, dass der gut aussehende Fremde, den sie beinahe mit ihrem Volleyball massakriert hätte, tatsächlich Interesse an ihr zeigt. Doch seit ihrem »Zusammenstoß« weicht er nicht mehr von ihrer Seite. Trintje ahnt nicht, dass ein magisches Erbe in ihr schlummert, das sie unweigerlich mit diesem geheimnisvollen Mann verbindet und sie in die Untiefen der Hölle führen wird. (© Impress)

Ein Buch über die apokalyptischen Reiter? OMG! Ja, auf jeden Fall! 
Ich sah den Titel, beschloss, dass ich ihn SOFORT lesen muss, begann…und pausierte nach gerade mal 50 Seiten für ein paar Wochen wieder. 
Warum? Die Story ist interessant, aber ich brauchte eine Weile um mit Trintje warm zu werden und Kelyan war auch lange Zeit nicht wirklich ein großer Sympathieträger… 


Die Handlung und die Charaktere 


Kelyan ist einer der vier apokalyptischen Reiter. Seit ein paar Jahren herrscht ein neuer Gott, der Trickster Taro, über die Welt. Taro spielt gerne Spiele und handelt mit Kel einen Deal aus. Kel muss dem Trickster etwas verlorenes wiederbringen, sonst ist er seine Freiheit los. Ein Spiel, das für Kel nur schlecht enden kann, außer er findet einen Halbengel…lasset die Spiele beginnen! 

Trintje ist eine junge Studentin, dessen Vater vor ein paar Jahren spurlos verschwunden ist und die keine Ahnung hat, dass Engel, Götter, Dämonen und co tatsächlich existieren. Und sie weiß auch nicht, dass sie in Wahrheit ein Halbengel ist. Am Tag ihrer Erweckung zum Halbengel tritt Kel in ihr Leben und bringt ebendieses gehörig durcheinander. Sie stimmt zu, dem Reiter zu helfen und geht mit ihm auf die Reise. 

Ähm…und da kamen in mir die ersten Zweifel auf. Trintje ist eine absolut Ahnungslose und doch akzeptiert sie ihr neu gewonnenes Wissen ziemlich schnell. Sie macht es Kel zwar nicht leicht und gibt Widerworte, aber im Grunde ist sie schnell umgestimmt. Sie ist eine Studentin mitten im Schuljahr und verschwindet einfach so? Ihre Freunde hinterfragen das nicht? Das kam mir komisch vor, denn das passte nicht zu den ersten 50 Seiten des Buches. 

Kel ist ein apokalyptische Reiter, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Wesen der Hölle, also Dämonen, zu vernichten. Er versucht so gegen sein Schicksal anzukämpfen und irgendwie gutes zu tun (auch wenn er das natürlich nie zugeben würde). Kel ist es gewohnt, dass zu bekommen, was er will, außerdem ist er stur, launisch und seinen Brüdern sehr loyal gegenüber. Er kann Taro nicht ausstehen und ist am Anfang nicht gerade ein Sympathieträger Trintje gegenüber. 

Trintje ist ebenso stur, launisch, aber hilfsbereit. Sie handelt oft unüberlegt, aber das rettet sie das ein oder andere Mal auch. Es gab Momente, da konnte ich sie gut verstehen und plötzlich macht sie etwas, was einfach nur wirr wirkte. 
So war es aber auch mit Kel. Manche Handlungen der beiden verwirrten mich, sodass ich die Szene noch mal lesen musste, da ich dachte, dass ich etwas überlesen hätte. War nicht so, es war einfach nur…unglücklich formuliert und solche „Sprünge“ störten meinem Lesefluss. 

Die Idee hinter dem Buch ist absolut genial! Ein Buch über die vier apokalyptischen Reiter! SO COOL! 
Aber die Handlung hatte unterschiedliche Erzählgeschwindigkeiten. Der Beginn war sanft und angenehm zum Reinkommen und dann wurde es immer schneller und hektischer. Das Ende war auch nicht gerade so mein Fall und ging mir – im Vergleich zum restlichen Buch – zu hektisch und etwas zu einfach von der Hand. 


Die Schreibweise 


Das Buch selbst ist aus mehreren Sichten geschrieben. Trintje kommt ebenso zu Wort wie Kel und zwei seiner Brüder. Ich mochte die Perspektivenwechsel. 
Der Schreibstil ist leicht und locker zu lesen.

Alles in allem ist „Apocalyptic Lovers“ ein Buch mit einer genialen Idee, einer nicht ganz nachvollziehbaren Liebesgeschichte und einem Handlungsverlauf, den ich nicht immer ganz folgen konnte. Nichtsdestotrotz hat es mich unterhalten und so bekommt das Buch 3,5 von 5 Federn von mir!



Ich möchte mich ganz herzlich bei Impress und NetGalley für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares bedanken!


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Dieser Beitrag muss aufgrund der Verlinkungen als *Werbung* deklariert werden!
Achtung unentgeltliche WERBUNG! 
Meine Meinung ist trotz Rezensionsexemplar ehrlich und nicht gekauft! 

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