[Rezension] Obsidian Castle - Der letzte Kristallsplitter

Obsidian Castle 
Der letzte Kristallsplitter

Autor: Cristina Haslinger
Verlag: Loomlight
Seitenanzahl: 397 Seiten
ET: 30.10.2020
ISBN: 978-3-522-65457-9




Aufregendes Weltbild, authentische Charaktere und eine Handlung die voller Überraschungen ist! Cristinas neustes Werk konnte mich voll überzeugen!

Wem kannst du vertrauen, wenn du schon einmal alles verloren hast? – prickelnde Romantasy

Geheimnisvolle Tore, eine mystische Prophezeiung und obendrein die schönsten Regentag-Augen, die Bay je gesehen hat … All das erwartet sie, als Bay an ihrem 16. Geburtstag die Ausbildung zur Wächterin im Obsidian Castle antritt. Sie ahnt nicht, dass sie auserwählt ist, den mächtigen Orbiskristall zu finden. Vielmehr hofft sie, hier mehr über ihre verstorbene Mutter zu erfahren. Doch die dunklen Mächte haben ihren eigenen Plan. Gabriel ist der Letzte, auf dessen Hilfe sie sich berufen möchte, aber er hat nicht nur diesen Blick, sondern als Sohn eines Ratsmitglieds auch wertvolles Insiderwissen… (© Loomlight Books)

Im Juni 2019 las ich mein erstes Buch von Cristina Haslinger, wobei verschlingen wohl besser passen würde (das ganze Buch in einem Tag gelesen). Und nun, über ein Jahr später erscheint das nächste Buch von ihr. Natürlich musste ich es lesen. Das Cover ist im ersten Moment sehr blau, aber auch sehr passend zum Buch! Und der Klappentext schrie ebenso meinen Namen. 
Definitiv ein Must-Read für mich! 


Die Handlung und die Charaktere 


Das Buch handelt von Bay, die an ihrem 16. Geburtstag endlich nach Ghâley ins Obsidian Castle reisen und dort ihre Ausbildung beginnen darf. Das Obsidian Castle ist ein – ich nenne es jetzt mal – Geheimbund, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Menschheit vor den Wesen anderer Welten – Grini – zu beschützen und die magischen Tore zu bewachen. 
Allein vom detaillierten, gut durchdachten Weltenbau bin ich begeistert. 

Bay stammt zwar aus einer Mitgliedsfamilie des Castle, aber da ihre Mutter vor Jahren verstorben ist, leben sie in der „normalen“ Welt etwas am Rand der Geheimgesellschaft. So weiß Bay nicht viel über die Gesellschaft, wo sie nun als Anwärterin versucht reinzukommen. Für den Leser ist das vorteilhaft, denn so lernt man gemeinsam mit Bay viel über das Castle und deren Aufgaben. Außerdem erfährt man auch so viel über die Welt und wie „normal“ es doch ist durch Spiegel oder Steine an einen anderen Ort zu kommen. 

» „Verrückt“, sagte ich und versuchte mir einzureden, dass es völlig normal war, per Knopfdruck durch ein magisches Tor zu gehen. Eine Art Wurmloch, das uns an einem anderen Ort im Universum ausspuckte. Durchgangspunkt war ein geheimnisvoller Friedhof in einer Zwischendimension. Völlig normal eben! « 
[Zitat; „Obsidian Castle – der letzte Kristallsplitter“ von Cristina Haslinger; Seite 25/291 eBook] 

Aber nicht nur das Weltbild hat mich verzaubert, sondern auch die Charaktere konnten mich einnehmen. 
Bay ist die Protagonistin und stolpert mehr schlecht als recht in dieses Abenteuer. Es scheint, dass überall, wo sie auftaucht, Chaos ausbricht. Oft tut sie mir leid, denn vor allem unter die 16-jährigen Anwärter werden Gerüchte rasend schnell weitergetragen und sie kam so viel zu oft zum Handkuss. 
Ihr Love Interesst Gabriel – Gabe – war nicht immer so mein Fall. Er ist ein Bad Boy mit weichen-Herz-Momenten, aber oft genug war er einfach nur fies, unfair und ein Mistkerl. Ich litt eben mit Bay mit, aber selbst Mr. Chefsohn schaffte es mich schlussendlich zu überzeugen. 
Natürlich hat Bay im Castle auch Freunde gefunden, wie ihre Mitbewohnerin Lene, aber mein eigentlicher Lieblingscharakter ist Linus. Er ist ein Grini, also ein „außerirdischer“ Händler und er ist so herrlich verwirrend! Zuerst konnte ich ihn beim besten Willen nicht einschätzen, aber er ist etwas Besonderes und hat sich eben in mein Herz geschlichen. Er ist wie der verrückte Onkel, den ich mir immer gewünscht habe. 

Im Buch kommt so einiges vor. Da wäre natürlich Bays Versuch ins Castle zu kommen, die sanfte Liebesgeschichte zwischen ihr und Gabe und der Versuch des Obsidian Castle den Orbiskristall zu vervollständigen. Hinzu kommen Intrigen, Täuschungen und der Versuch die Wahrheit herauszufinden. Viel Stoff für einen Einzelband und mir gefiel die Zusammensetzung von allem sehr gut! 


Die Schreibweise 


Locker, leicht, flüssig und bildgewaltig beschrieben. Die Seiten rasten dahin, die Dialoge waren flüssig und fügten sich perfekt in die Handlung ein und die Umgebung war bildhaft beschrieben, ohne langweilig oder übertrieben zu wirken.

Und bereits ein zweites Mal begeistert mich Cristina Haslinger mit einem ihrer Werke! Es ist fesselnd, spannend, bildhaft erzählt und birgt so manche Überraschungen. 
Von mir bekommt „Obsidian Castle – der letzte Kristallsplitter“ volle 5 von 5 Federn. Und auch, wenn es ein Einzelband ist, gegen eine Fortsetzung hätte ich nichts einzuwenden.



Ich möchte mich ganz herzlich bei Cristina Haslinger und Loomlight für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares bedanken!


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Meine Meinung ist trotz Rezensionsexemplar ehrlich und nicht gekauft! 

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