[Kurzrezension] Hellion #1 - Zur Hölle mit dem Himmel

Hellion #1
Zur Hölle mit dem Himmel

Autor: Kay Noa
Verlag: Publz oHG
Seitenanzahl: 286 Seiten
ET: 21.09.2019
ASIN: B07Y6WKGJR
Quelle




Leider war es mir viel zu wirr und die hochgestochene Aussprache der Charaktere war auch nicht so meins…



Der Unfalltod ihrer Eltern reißt Lucia jäh aus ihrem behüteten Leben an der katholischen Universität in Mailand. Bei der Testamentseröffnung erfährt sie zu ihrem Entsetzen, dass ihr Vater keineswegs ein harmloser Förderer der Künste war, sondern offenbar über beste Kontakte in die Unterwelt verfügte. Ihm gehörte das „Purgatory“, ein verrufener Nachtklub. Sie will ihn so schnell wie möglich verkaufen, doch es gibt einen weiteren Erben: den unverschämten und gutaussehenden Geschäftspartner ihres Vaters: Uriel Angelini. Er weigert sich, dem Verkauf zuzustimmen.
Während Lucia versucht, doch irgendwie Käufer zu finden, merkt sie, dass die Kontakte ihres verstorbenen Vaters teuflisch kompliziert, höllisch heiß und brandgefährlich sind.
Eine Beschreibung, die leider auch auf Uriel zutrifft.
Schnell wird Lucia tiefer in eine Welt voll dunkler Dämonen, düsterer Prophezeiungen und Geheimnisse verstrickt. Wie gut, dass sie dabei dann doch nicht ganz auf sich allein gestellt ist! (© Kay Noa)

Ich bin durch Band 2 auf dieses Buch aufmerksam geworden und was soll ich sagen:
Ich liebe Geschichten über Himmel und Hölle und alles dazwischen.
Nur leider habe ich beim Lesen meistens nur eines gefühlt, nämlich Verwirrung!

Angefangen mit der Protagonistin Lucia. Lucia hat gerade erst ihre Eltern bei einem Autounfall verloren, erfährt, dass sie einen Nachtclub gerbt hat und das der sexy Geschäftspartner ihres Vaters nicht gewillt ist zu verkaufen. Dann lernt sie auch noch die „Schattenwelt“ kennen und ihre Welt steht Kopf. Ich kann verstehen, dass es verwirrend sein kann, wenn das eigene Weltbild plötzlich am Kopf steht, aber wie Lucia damit umgegangen ist…naja. Ich fands nicht so gut.
Zudem fand ich Uriel…auch nicht so gut. Nicht nur, dass es für mich von Anfang an klar war WAS er ist, aber nicht für Lucia. Nein, die rätselt und rätselt und ist sauer, weil er es ihr nicht sagt.
Lucia wird zwar als kluge, junge Frau beschrieben, aber so richtig herauslesen konnte ich ihre „klugen“ Handlungen nicht gerade. Wobei ich teilweise echt Probleme hatte, der Handlung überhaupt zu folgen, weil alles so wirr war. Verfolgungsjagden, Entführungen…irgendwie fehlte mir oft der rote Faden zu dem Ganzen.

Dann gab es noch diese Dialoge, die amüsant sein sollten, aber völlig deplatziert in der Handlung waren, weil sie einfach nichts aussagten. Die Dialoge zwischen Uriel und Lucia waren manchmal einfach nur verwirrend und irgendwann habe ich es aufgegeben diese zweimal zu lesen um herauszufinden, was man mir als Leser damit sagen wollte (meistens war es nichts bedeutendes).

Ich weiß nicht, was ich von dem Buch halten soll. Die Grundidee ist echt gut, aber die Umsetzung war für mich einfach nur wirr. Da das Buch in Italien (Rom) spielt werden die ganzen wichtigen Orte und Sehenswürdigkeiten in Italienisch geschrieben, was ich persönlich nicht gut fand, da ich diese Sprache nicht spreche und jedes Mal aus den (ohnehin schon zähen) Lesefluss gerissen wurde, als sowas auftauchte. 


Alles in allem war die Grundidee echt gut, aber die Umsetzung konnte mich leider so gar nicht von sich überzeugen. Die Handlung war wirr, die Dialoge meist nichtssagend und zu bemüht auf lustig getrimmt. Die Charaktere waren farblos und handelten nicht immer überlegt und die Wortwahl meist zu überheblich, auch wenn Lucia ja in den „höheren“ Kreisen verkehrte.
„Zur Hölle mit dem Himmel“ bekommt von mir 1,5 von 5 Federn, da ich die Idee so gut finde, aber der Rest konnte mich leider nicht überzeugen. 



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