[Rezension] City of Elements #1 - Die Macht des Wassers

City of Elements #1
Die Macht des Wassers

Autor: Nena Tramountani
Verlag: Oetinger Verlag
Seitenanzahl: 400 Seiten
ET: 20.01.2020
ISBN: 978-3-8415-0596-5
Quelle




Überraschend, fesselnd und anders, als ich erwartet habe! 

"Wer bist du?", fiel ich ihm wütend ins Wort. Er zuckte die Schultern. "Deine beste Chance, diese Nacht zu überleben."


 Tessarect. Eine Stadt, streng aufgeteilt nach den vier Elementen – und denjenigen, die sie beherrschen. Hierher wird Kia entführt. Sie erfährt, dass ihr Leben in Gefahr ist, weil sie das Kind zweier unterschiedlicher Elemententräger ist. Und damit einzigartig. Ausgerechnet Kias Entführer Will ist ihr Inventi, geboren, um sie zu schützen, komme was wolle. Leider ist er nicht nur unausstehlich, sondern auch ziemlich gut in seinem Job: Er lässt Kia nicht aus den Augen. Irgendwie muss sie ihm entkommen, um herauszufinden, wem sie in diesem undurchschaubaren Geflecht aus Allianzen und Geheimnissen trauen kann – und um das außergewöhnliche Talent zu wecken, das angeblich in ihr schlummert. (© Oetinger Verlag)


Ich liebe Geschichten, wo Elemente eine tragende Rolle spielen. Und eine Stadt voll von ihnen?
Definitiv meines!


Die Handlung und die Charaktere


Kias Leben hat erst kürzlich eine dramatische Wendung genommen, als sie durch einen unverzeihlichen Fehler ihre beste Freundin verloren hat. Und plötzlich kommt der nächste Schock:
Es besteht die Möglichkeit, dass sie eine Begabte ist. Ein Mensch, der die Fähigkeit besitzt mit einen der vier Elementen etwas Großes zu bewirken. Wobei sie noch einmal aus der Masse heraussticht, denn sie trägt 2 gegensätzliche Elemente in sich, etwas, was noch nie dagewesen ist.

Diese nicht gerade leicht zu verdauliche Nachricht hat sie von ihrem Entführer Will erfahren.
Will, der als Kias Inventi dazu da ist, ihr Leben zu beschützen. Will, der ihr Leben ordentlich durcheinanderwirbelt und nicht gerade begeistert wirkt, Kia auf Schritt und Tritt zu begleiten.
Will, der doch mehr Tiefe hat, als Kia zunächst geahnt hat.

Ich finde die Idee echt cool! Eine Stadt – Tessarect – die alle 4 Elemente beherbergt und so vier unterschiedliche Wetterzonen hat. Denn jedes Element zieht ein anderes Wetter an.
Wasser – Regen.
Feuer – Hitze.
Ihr versteht, oder? ;P
Die Beschreibung der Stadt war sehr bildhaft beschrieben! Ich hatte das Gefühl dorthin reisen zu können. Wäre echt eine sehr interessante Destination!

Aber ich muss gestehen, dass ich mit den meisten Nebencharakteren so gar nicht warm geworden bin. Nero zum Beispiel. Anführer der Ydor und echt der Meinung, dass Kia bescheuert ist. Also es wirkte so auf mich. Aber gut. Man wird wohl so, wenn man sein Leben lang hört, wie besonders man ist. Zum Glück ist Kia weder auf den Kopf, noch auf dem Mund gefallen und lässt sich nichts alles bieten, auch wenn es nicht immer leicht ist. Sie wird es den überheblichen Idioten aus der Omilia noch zeigen, das weiß ich!

Kiana ist die weibliche Protagonistin im Buch und ihr Leben wird durch die Elementträger ordentlich durcheinandergewirbelt. Kias Leben war aber vorher schon ein Schutthaufen, da sie sich einmal falsch entschieden und etwas sehr dummes getan hat. Doch auch wenn mir Kia oft leidgetan hat, konnte ich ihre Taten nicht immer verstehen. Sie war mir viel zu oft naiv und lief blauäugig in die Dunkelheit. Auf der anderen Seite vertraute sie aber den Leuten aus der Omilia nicht, was ich sehr sympathisch fand. Kurz: Kia handelt nicht immer klug, aber ich schätzte, dass diese Eigenschaft sie menschlich macht.

Will, Kias Inventi, hat mich auch überrascht. Zuerst war er nur der dunkle Ritter, der Kia zwar beschützt, aber irgendwie auch entführt hat, aber gegen Ende zeigt er auch andere Seiten, was mir sehr gut gefallen hat!

Dies war definitiv erst der Auftakt von etwas Großem. Es wurde viel erklärt und „Die Macht des Wassers“ hat den Grundstein gelegt. Es wird noch einiges auf Kia, Will und ihren Freunden zukommen!


Die Schreibweise


Locker, leicht und super flüssig zu lesen.
Dass die Handlung eine andere Richtung gegangen ist, als ich erwartet habe, habe ich ja schon erwähnt. Aber es war nie starr oder langweilig. Es passiert immer etwas.

Die Seiten waren ruck-zuck verschlungen! 

Alles in allem hat mich Band 1 von „City of Elements“ gut gefallen, wenn ich auch nicht immer mit den Nebencharakteren so recht warm geworden bin (sicher Sinn der Sache). Andererseits hat mich das Buch auch überrascht, denn ich hätte die Richtung, in die die Handlung ging, nie so erwartet. Aber Kia ist mir ab und an auch zu naiv und blauäugig vorgekommen. Für jemand, die das erlebt hat, hat sie viel zu leicht vertraut.

Aber zusammengefasst ein guter Auftakt einer 4-teiligen Reihe, die Lust auf die Fortsetzung macht (die restlichen 3 Bände erscheinen alle noch dieses Jahr).
Von mir bekommt „Die Macht des Wassers“ 4 von 5 Federn! 



Ich möchte mich ganz herzlich beim Oetinger Verlag und Lovelybooks für die Bereitstellung des Leseexemplares bedanken!

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Meine Meinung ist trotz Rezensionsexemplar ehrlich und nicht gekauft! 

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