[Kurzrezension] Frost & Payne #2 - Die mechanischen Kinder

Frost & Payne #2
Die mechanischen Kinder

Autor: Luzia Pfyl
Verlag: Greenlight Press
Seitenanzahl: 115 Seiten
ET: 17.10.2016
ASIN: B01LWI5A6W
Quelle


*ACHTUNG* Band 2 *ACHTUNG*

Rasant geht‘ mit Frost & Payne weiter! Knall auf Fall in die nächste Gefahr! 

Ihr erster gemeinsamer Fall führt Frost und Payne in die Tiefen einer geheimen Waffenfabrik. Der Prototyp eines neuartigen Waffensystems wurde gestohlen. Der Verdacht fällt schnell auf einen internen Maulwurf, doch als Frost und Payne das wahre Ausmaß der Sache erkennen, ist es beinahe zu spät. Das Leben des Thronfolgers steht auf dem Spiel und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.
Cecilia wird Zeugin eines weiteren Leichenfundes. Schon wieder ein Jugendlicher mit mechanischen Körperteilen. Sie befürchtet, dass Scotland Yard als nächstes Annabella aus der Themse zieht, und bittet Payne, sich des Falls anzunehmen. Auch Frost ist an der Sache interessiert, besitzt sie doch selbst ein mechanisches Herz. (© Greenlight Press)


Krimis…wenn ich mir dieses Genre „antue“, dann meistens als Serie und nicht als Buch. Krimis lesen habe ich schon lange nicht mehr getan, aber mit „Frost & Payne“ ist es anders.
Frost leitet zwar eine Agentur für Verlorenes und behandelt Aufträge und Payne arbeitet für sie, aber durch das ganze Setting ist es kein gewöhnlicher Krimi.

1855, London, Steampunkt...das alles macht aus dieser Serie etwas ganz Besonders.
Dazu kommt der „große“ Fall, der mit den einzelnen Episoden mitläuft. Die Morde an die mechanischen Kinder hat nun auch Frost aufgeschreckt, immerhin hat sie ja selbst ein mechanisches Organ. Ich möchte mir nicht vorstellen wie schmerzhaft das gewesen ist. Zum Glück weiß sie davon nichts mehr, oder ist es doch kein Glück?

» Unter den Stoff konnte sie die vernarbte Haut an den Rändern der Metallplatte spüren, die sich zwischen ihren Schulterblättern befand. Um das Schlüsselloch zu erreichen, musste sie sich jedes Mal beinahe den Arm ausrenken, doch es war überlebenswichtig für sie. «
[Zitat; „Frost & Payne 2 – Die mechanischen Kinder“ von Luzia Pfyl; Pos. 1378 mobi]

Ihr erster gemeinsame Auftrag ist aber sogleich gefährlich, immerhin sollen sie eine verschwundenen Prototypen finde. Ich hoffe, dass Dr. Baxter noch öfters einen Auftritt bekommen wird, denn den verrückten Wissenschaftler habe ich jetzt schon sehr ins Herz geschlossen.

Lydia Frost überrascht mich immer mehr. Sie ist bei der chinesischen Mafia aufgewachsen, aber ist dennoch so fürsorglich, loyal und hilfsbereit. Jackson Payne ist wohl ganz „Amerikaner“, jedenfalls behauten das die Londoner ständig ;P. Er ist neugierig, besorgt und möchte endlich die Wahrheit erfahren!
Cecilia überrascht mich auch immer mehr. Ich weiß nicht, ob ich sie unter unglaublich mutig oder unglaublich naiv einordnen soll...das erfahre ich wohl im nächsten Band.

Der Kliffhanger ist sehr gemein! Mein Glück, dass bereits ein paar Bänder erschienen sind, sonst wäre es sehr, sehr gemein gewesen.


Die Schreibeise ist locker, leicht und flüssig zu lesen. Nachdem ich mich in Band 1 schon etwas an die viktorianische Welt gewöhnen konnte, war dies jetzt keine Umstellung mehr. Die Sichten wechseln wieder zwischen mehreren Charakteren, wobei man als Leser Lydia Frost am Häufigsten beobachtet.
Alles in allem ein echt spannender 2. Band der Reihe! Nach dem Kliffhanger werde ich wohl weiterlesen müssen, anders ist es leider (zwinker) nicht möglich. Frost & Payne sind echt ein interessantes Team und die Spannung wird Band für Band immer mehr! Von mir bekommt „Die mechanischen Kinder“ 4,5 von 5 Federn




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