[Ashuan Sommerfest] Interview mit Sam und Matt aus "Ashuan"


Hallöchen ihr Lieben!

Heute habe ich etwas ganz Besonderes für euch!
Ich hatte die Ehre für das "Ashuan Sommerfest" die Charaktere Sam und Matt zu interviewen! Zwei tolle Charakter aus einer Buchreihe, die vor Spannung, magischen Abenteuern und vielen Gefühlen nur so trotzt!

Das Interview hat riesengroßen Spaß gemacht, vor allem, weil zwischen Sam und Matt ordentlich die Fetzen fliegen! Das verspricht noch in der kommenden Staffel sehr spannend zu werden!




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Legende: 
 Tiana - Sam/Matt


(1)(2)


Fahrig streiche ich mir über die Haare. Es ist so weit, ich werde sie treffen. Es ist so aufregend! 
Tief durchatmen Tiana, tief durchamten. Du musst nicht nervös sein!


Tiana: Sam! Hi! *hicks*

Verlegenes durch die Haare streichen, kurzes Räuspern.

Tiana: Hallo ihr beiden! Ich freu mich riesig, dass ihr heute hier seid und euch Zeit für mich und meine Fragen nehmt. *reicht Samantha die Hand* Hi, Sam! *reicht Matt die Hand* Hi, Matt!
Ich habe so viele Fragen, daher beginne ich mit der, der mir am wichtigsten ist:
Wie fühlt ihr euch, da ihr ja Teil einer Prophezeiung seid?
» Wenn zwei eins werden
Und sechs zwölf waren,
Werden alle wiedergeboren zur selben Zeit, am selben Ort. «

Samantha: Hallo, Tiana!
Matt: *während er Tiana erst mal begutachtet* Hey.

Als sie sich setzen, rutscht Matt ein Stück zu Samantha, die daraufhin abrückt. Nach einem weiteren erfolglosen Versuch, legt Matt Samantha einfach den Arm um die Schulter, so dass sie gezwungen ist, still zu halten, wenn sie ihm keine Szene machen will. Und noch will sie das nicht.

Samantha: Es ist schon etwas eigenartig, muss ich sagen. Da hängt ja so vieles dran. Ich habe zum Beispiel vorher gar nicht gewusst, dass Seelen wiedergeboren werden.

Matt: Was? Das weiß man doch.

Samantha: (Betont ruhig.) Nein, Matt, das weiß man nicht. Vielleicht da, wo du herkommst, aber nicht hier. (Schüttelt den Kopf und lächelt Tiana wieder an.) Jedenfalls war das schon ein ziemlicher Schock und dann die letzte Zeile „um denselben Zwist zu streiten. Bis alle sterben oder einer zum zweiten Mal versagt.“ … Puh, was für ein Zwist und wer ist diese eine? Auf jeden Fall möchte ich vermeiden, dass wir sterben.

Matt: Das kriegen wir schon hin. Ich meine hallo? Einer gegen Sechs? Wenn das kein Kinderspiel wird, weiß ich auch nicht.

Samantha: (Genervt.) Genau, weil Prophezeiungen auch immer Kinderspiele sind.

Matt: (Ernsthaft.) Manche. Chay hat mir mal von einer Prophezeiung erzählt, die total episch klang. Zwei Armeen, erbarmungslose Schlacht, Licht gegen Dunkelheit, bis ein König seine Krone niederlegen muss. (Zuckt mit den Schultern.) Am Ende war es nur das Finale der Schachweltmeisterschaft.

Tatsächlich muss Samantha sogar etwas schmunzeln.

Tiana: Mittlerweile habt ihr schon gegen Höllenhunde, Werwölfe, Vampire und einen mächtigen Dämon gekämpft. Hattest du, Sam, je deine Zweifel, ob ihr das je alles schaffen werdet? Matts Ego ist ja groß genug, dass er das Wort „Zweifel“ im Wörterbuch nachschlagen muss. *entschuldigender Seitenblick zu Matt* Das ist aber die Wahrheit.

Samantha: O ja!

Matt: Hey! Ich war mir auch nicht immer sicher. Die anderen haben sich schon manchmal arg doof angestellt. (Nach einem bitterbösen Blick von Samantha grinst er.) Das war ein Scherz. (SPOILER) Malcolm war übel. Dass wir dort überhaupt lebend raus sind, grenzt an ein Wunder und das haben wir auch definitiv nicht mir zu verdanken. (SPOILERENDE)

Samantha: O, da wird jemand einsichtig. Was mich angeht, muss ich zugeben, dass ich es mir deutlich einfacher vorgestellt habe. Meine Oma hat mir schon früh von den Kämpfen erzählt, die sie bestritten hat und irgendwie klangen die Monster alle nicht so gefährlich und schließlich hat sie ja auch immer gewonnen. Als ich dann das erste Mal wirklich einem Monster gegenüberstand, hatte ich ganz schön Muffensausen. Und dann denkt man, dass es besser wird, …

Matt: Es wird besser, vertrau mir.

Samantha: Das ist so ziemlich das letzte, was ich tue. (Seufzt.) Was ich sagen will, ist, man stolpert zwar nicht mehr so unvorbereitet rein, aber die Angst ist immer da.

Tiana: Ich muss ja gestehen, dass ich von euch sechsen Sam am eindrucksvollsten finde. Sam, du bist klug, mutig und hast schon Dinge gesehen, bevor du dir deiner Magie überhaupt bewusst warst. Du kennst dich unglaublich gut mit Kräutern und dem ganzen Magie-Kram aus. Du hast nie einen Hehl daraus gemacht, dass du daran glaubst. Gab es Momente in deiner Vergangenheit, wo du diese Ehrlichkeit bereut hast? Wenn du die Wahl hättest, würdest du der Magie jetzt den Rücken kehren?

Samantha wird bei ihrer Aufzählung ganz rot, während Matt in ein nicht ganz bewusstes Nicken verfällt.

Samantha: O nein, niemals. Auf gar keinen Fall. Wie du schon sagst, ist mein Leben schon immer von Magie durchdrungen gewesen. Auch wenn Fabi sein Bestes gegeben hat, dagegen anzukämpfen. (Ernst.) Aber Freunde habe ich mir damit nicht gemacht. In der Grundschule war es wohl noch niedlich. Da ging’s. Aber als dann quasi die Pubertät anfing, wurde ich ziemlich schnell als verrückt abgestempelt. Ich habe nicht schnell genug geschaltet und quasi daran festgehalten. Ich wusste ja auch, was ich wusste. Ich meine, ich habe meiner Oma mehrmals beim Magiewirken zugesehen. Aber selbst meine Eltern leugnen die Existenz von Magie und hätten es lieber, wenn ich mich mit vernünftigen Sachen beschäftigen würde.

Matt: Eins stimmt nicht.

Samantha: Was meinst du?

Matt: Du hast dir mit der Magie Freunde gemacht. Nur ein paar Jahre später. Dafür waren die von der Art, die du haben willst. Oder wolltest du, dass Cheryl dich in ihren Hofstaat aufnimmt.

Samantha: Soll ich ganz ehrlich sein? Für einen winzigen Moment in der fünften Klasse wollte ich das tatsächlich. Anni und ich waren nämlich mal beste Freundinnen. Danach wollte ich eigentlich hauptsächlich von ihr in Ruhe gelassen werden.

Matt: (Schnaubt.) Wer ist schon Cheryl?

Samantha: (MINISPOILER) Offensichtlich jemand, den du nicht von der Bettkante stoßen würdest. (MINISPOILERENDE)

Matt: Pfft, als ob das was zu bedeuten hat.

Samantha: Auch wieder wahr.

Tiana: Matt, nun eine Frage an dich. Du bist in einer etwas anderen Umgebung als der Erde aufgewachsen. Familie, Vertrauen und Zuneigung gehörten dort nicht zur Tagesordnung. Und seitdem du nach Grüntal gekommen bist warst du – milde gesagt – kein Kind der Traurigkeit. Bereust du es so freigebig zu leben? Oder anders Formuliert, würdest du jetzt etwas an deinem vergangenen Verhalten ändern, wenn du könntest?

Matt: (Irritiert.) Warum sollte ich das bereuen? Ich mag Sex und wenn beide oder sagen wir alle damit einverstanden sind, ist da auch nichts Verwerfliches dran. (Schüttelt den Kopf.) Im Ernst, ihr Leute hier seid so verklemmt, was diese Sachen angeht. Oder macht dir Sex keinen Spaß?

Tiana: *Mund klappt vor Überraschung auf* Oh...ähm. Tja. *räusper* Wie du schon sagtest, wir hier reden selten über dieses Thema so öffentlich...also.

Matt: Ashuan und Hescaryn, das lässt sich kaum vergleichen. Da sind gelinde gesagt andere Werte wichtiger.

Samantha: Ach Werte nennt man das?

Matt: Du hast doch keine Ahnung. Ob ich was an meinem Verhalten ändern würde? Das klingt, als ob Hescaryn irgendwie schlechter und Ashuan besser wäre und das ist absoluter Blödsinn. (Samantha öffnet den Mund, aber Matt lässt sie mit einem Blick verstummen.) Dennoch ja, es gibt durchaus Dinge, die ich bereue. Sam weiß welche.

Samantha muss daraufhin ein paar Mal blinzeln und flach atmen. Matt zieht den Arm zurück.

Tiana: Ihr alle seid ja in einem Alter, wo man sich verliebt. Jan scheint ja mit deiner Schwester, Sam, glücklich zu sein. Rachel, Fabian und Lucille suchen noch. Was dir passiert ist, Sam, tut mir immer noch so unglaublich leid! Vor allem du hättest es verdient glücklich zu sein. Glaubst ihr beide, dass ihr je die Eine/den Einen finden/wiederfinden werdet? Das ihr eine Person kennenlernt, bei dem ihr einfach ihr selbst sein könnt und der für euch die Welt bedeutet?

Matt: Das ist absoluter Blödsinn.

Samantha: Ich hätte nichts anderes von dir erwartet. Ich … ich weiß es nicht. (Niedergeschlagen.) Manchmal frage ich mich, ob er schon der Eine gewesen wäre oder ob es nach ein paar Monaten oder Wochen schon in die Brüche gegangen wäre. Vielleicht werde ich mich ja nie wieder verlieben. (Zuckt mit den Schultern.) Momentan fällt es mir zumindest schwer, daran zu glauben.

Matt beißt sich schuldbewusst auf die Lippe, findet aber keine Worte und eine unangenehme Stille entsteht.

Tiana: Mit Fabian, Jan, Rachel, Lucille und euch beiden seid ihr eine Gruppe aus sehr unterschiedlichen Persönlichkeiten. Ihr seid alle befreundet und stärkt einander, aber die Unterschiede kann man nicht verleugnen. Ist es manchmal schwer ein Team zu sein, wenn es darauf ankommt oder ist das für euch schon alles Routine, sodass ihr dann auf „Rettung“ umschaltet?

Samantha: Umschalten ist ein gutes Wort. Ich meine, natürlich ärgern mich manche Handlungen oder wir geraten uns in die Haare, aber wenn es wirklich drauf ankommt, kann ich ziemlich gut, alle Querelen beiseiteschieben und mich auf das Wesentliche beschränken.

Matt: Das kann ich bestätigen.

Samantha: Du hast mich auch ziemlich auf die Probe gestellt.

Matt: Es war keine Absicht.

Samantha: Ja, das sagtest du schon ein paar Mal.

Jetzt rückt Matt sogar sicherheitshalber ein Stückchen ab.

Tiana: Jetzt schon einmal: Danke, dass ihr euch für mich Zeit genommen habt. Ich habe noch drei letzte Fragen, dann lasse ich euch wieder gehen. Selbst ich merke, dass sich hier gerade etwas nicht sehr angenehmes zusammenbraut. Also schnell weiter im Text. Was war der bis jetzt schwierigste Kampf, den ihr bestreiten musstet?

Samantha: Als ich die Möglichkeit hatte, mich für alles zu rächen, was … nun ja, was passiert ist.

Sie vermeidet es, Matt anzusehen.

Matt: Und ich bin froh, dass du darauf verzichtet hast. Das hätte ich wohl nicht überlebt. Aber für mich war es definitiv der Kampf gegen meinen Onkel. Wobei ich vorher nicht gedacht hätte, dass das ein Problem sein könnte.

Samantha: Manchmal steckt eben doch ein wenig Mensch in dir.

Matt: (Schmunzelt ein bisschen.) Ganz wenig.

Tiana: Was denkt ihr ist das Nächste, was ihr gemeinsam – also als Team – schaffen müsst? Welche Monster werden es als nächstes nach Grüntal schaffen?

Samantha: Kann man das voraussagen? Ich denke mal, man kann davon ausgehen, dass wir nicht das letzte Mal gegen einen Dämon gekämpft haben.

Matt: Was soll das denn heißen? Und ja, natürlich kann man das. Wenn man Chay heißt.

Samantha: Und? Was hat Chay gesagt?

Matt: Dass wir genau dort sind, wo wir sein müssen.

Samantha: Sehr hilfreich.

Tiana: Und Last but not Least, wer ist der wichtigste Mensch in eurem Leben, ohne wen wollt ihr gar nicht mehr leben? Böse Frage, ich weiß, aber ich MUSS es einfach wissen!

Matt: Wer soll das denn sein? Allein das Konzept klingt schon bescheuert. Warum sollte ich mein Leben wegschmeißen, nur weil jemand anders es geschafft hat, sich umbringen zu lassen oder so?

Samantha: Auch wenn ich mehr Feingefühl als Matt habe, muss ich ihm ein klein wenig zustimmen.

Matt: Tut’s sehr weh?

Samantha: (Ignoriert ihn.) Vielleicht ändert sich das noch, aber ich denke, man schuldet es allein schon der Person weiterzuleben. (Mit einem Mal schimmern wieder Tränen in ihren Augen und verschluckt sich bei den Worten fast.) Und irgendwie geht es ja auch. Aber ja, es gibt wahrscheinlich mehrere Leute, deren Tod mir ziemlich nahe gehen würden. Meine Familie, Fabian …

Matt: Bin ich auch darunter?

Samantha: (Rollt die Augen.) Soll das wieder ein Scherz sein? Wenn ja, war er ziemlich daneben.

Matt: Man wird ja wohl mal fragen dürfen. (Lächelt Tiana an.) Entschuldige, manchmal ist sie einfach biestig.

Samantha knufft ihn hart in den Ellenbogen.

Tiana: Noch einmal ein großes DANKESCHÖN für eure Zeit und eure Antworte! Es war mir eine große Ehre euch beide kennengelernt zu haben! Bitte tut mir einen gefallen und bringt euch auf dem Weg nach draußen nicht gegenseitig um *Warnender Blick auf Sam*, ich wüsste nämlich ehrlich nicht, wie ich das Janna erklären sollte.




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Klappentext zu Band 1


Wer hat Angst vorm Schwarzen Mann?
Niemand, niemand.
Und wenn er kommt? Dann …


In der beschaulichen Kleinstadt Grünthal geht es nicht mit rechten Dingen zu. Ungeheuer streifen durch die Straßen, Dämonen treiben ihr Unwesen und ein boshafter Schatten ergreift von den Menschen Besitz. Als Lucille an ihrem ersten Schultag ein geheimnisvoller Zettel in die Hände fällt, entdeckt sie die Magie der Worte in sich. Gemeinsam mit fünf anderen Jugendlichen nimmt sie den Kampf gegen den Schwarzen Mann auf.
Was die Sechs nicht wissen - Sie sind die wiedergeborenen Helden, die einst die Welt zerbrachen.


Rezensionen


 Ruth, Janna "Ashuan 1.1 - E1 - E2 - E3 - E4
Ruth, Janna "Ashuan 1.2 - Wolfsblut"
Ruth, Janna "Ashuan 1.5 - Hexenwahn"
Ruth, Janna "Ashuan 1.6 - Habgier"



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Kommentare:

  1. Oh wow was für ein tolles Interview! Die beiden sind toll getroffen! Herzlichen Dank!

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    1. Hallo,
      oh, das freut mich! Danke!
      Hat auch großen Spaß gemacht die beiden auszufragen!
      Alles Liebe,
      Ti(a)na

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