[Rezension] Heliopolis #1 - Magie aus ewigem Sand

Heliopolis #1
Magie aus ewigem Sand

Autor: Stefanie Hasse
Verlag: Loewe Verlag
Seitenanzahl: 464 Seiten
ET: 24.07.2018
ISBN 978-3-7432-0092-0
Quelle






Innovative Idee, authentsiche Protagonisten und die Dauer-Frage: Was ist der rote Faden? Echt genial! Und nicht gleich zum Durchschauen!

Akasha ist die Prinzessin von Heliopolis. An ihrem 16. Geburtstag wird sie eine der acht magischen Gaben erhalten und mit Riaz vermählt werden. Doch Akasha bekommt nur das Leere Zeichen in den Nacken gebrannt. Keine Gabe! Keine Magie! Zu allem Überfluss droht nun eine Hochzeit mit dem arroganten Dante. Um den Makel auszumerzen, schickt ihr Vater sie in einer wichtigen Mission auf die Erde. 

Dort soll die sechzehnjährige Hailey eine Ausstellung mit antiken Artefakten organisieren. Aber wieso versteht sie plötzlich sumerisch? Und warum kann sie Keilschrift lesen? 
In ihrem spannenden Doppel-Drama um Akasha und Hailey entführt Stefanie Hasse ihre Leserinnen erneut in eine Welt voller Magie, in der nichts so ist, wie es zunächst scheint. (© Loewe Verlag)

Heliopolis...
Mystisch klingender Titel, Neugierde weckender Klappentext und dann noch der Name der Autorin:
Stefanie Hasse.
Von Stefanie kannte ich bisher 4 Bücher („Darian & Victoria“-Trilogie und „Luca & Allegra #1“) und auch wenn ich die Geschichten immer gut fand, fehlte mir immer irgendetwas. Meistens war es ein gemächliches Tempo.
Bei „Heliopolis“ hingegen passte alles. Als Leser ist es klar ersichtlich wie viel Stefanie mittlerweile schon geschrieben bzw. veröffentlicht und sich dadurch stetig verbessert hat.
Bisher das beste Buch, was ich von ihr gelesen habe!


Die Handlung


Ägypten...oder so ähnlich. Es handelt um Magie, deren Götter und in welche Häuser man diese einteilt. Es ist eine Art Parallelwelt, denn als die Erde nach und nach an Magie verloren hat, flohen die Magiebegabten Menschen und schufen ihr eigenes Reich. Von diesem Reich und deren ganzen Städten ist nur noch eine Übrig:
Heliopolis – Die letzte Stadt!

Alleine das ganze Weltbild, welches Stefanie Hasse erschaffen hat, hat mich in seinen Bann gezogen. Die Welt voller Magie und Kasten. Magie ist nicht gleich Magie und wenn man mit dem leeren Zeichen (am 16. Geburtstag wird offenbart, ob man Magie wirken kann oder nicht) gezeichnet wird, bist du in dieser Welt sehr wenig wert.
Und genau das passiert Akasha, der Tochter des Herrschers von Heliopolis. Noch tiefer kann man gar nicht fallen und plötzlich wird sie auf die Erde geschickt, um diese Schande auszubessern.
Eine Erde, die in Heliopolis keinen besonders guten Ruf inne hat.

Parallel zu Akashas Geschichte wird die Geschichte von Hailey, einem Mädchen auf der Erde erzählt. Die Kapitel werden (vor allem am Anfang) abwechselnd erzählt, sodass man nicht nur Akasha und ihre Freunde, sondern auch Hailey und ihr Leben besser kennenlernt.

Der Klappentext verrät schon etwas...und doch war ich lange verwirrt und suchte nach dem „roten“ Faden.
Bis dieser offenbart wurde und ich meinen AHAAAA-Effekt hatte! Überraschung gelungen!!! Ich bin absolut von diesem Plottwist begeistert!


Die Charaktere


Akasha ist zwar mit einem goldenen Löffel im Mund aufgewachsen, aber durch ihre Mutter, die immer ihr Augenmerk darauf hatte, dass sie beim Leid der niederen Kasten nicht wegsieht, ist sie bodenständig geworden. Gemeinsam mit ihrer großen Liebe Riaz will sie etwas in Heliopolis ändern.
Akasha ist trotz ihres Titels und Geburt echt sympathisch, hoffnungsvoll und voller Tatendrang. Sie will etwas Verändern, was in ihrer recht konservativen Welt nicht leicht ist.

Rias, Yasmeen und Makak, sowie auch Dante sind wichtige Personen im Buch, die mir mal mehr und mal weniger echt viel bedeuten. Meistens mehr, selbst die, die im ersten Moment nicht so liebenswert wirken ;P.

Hailey ist ein ganz normales Erdenmädchen, welches in Amerika lebt. Sie wirkt manchmal leicht zerstreut, ist nicht oberflächlich und verbringt gerne Zeit mit ihren Freunden.. Ich mochte sie ab dem zweiten Kapitel von ihr (das erste hat mich dann doch etwas verwirrt ;P).
Gemeinsam mit ihrem besten Freund Jared und Kyle ist sie ein eingeschweißtes Team. Zu ihrer Schwester Leyla hat sie auch ein halbwegs gutes Verhältnis.
Doch als der neue Mitschüler Nicolas auftaucht, wird Hailey normales Leben ziemlich durcheinander geworfen.

Alles in allem sind die Charaktere authentisch und lebhaft. Ich konnte mit ihnen mitfühlen, dabei war es egal, ob ich gerade mit „meiner“ großen Liebe Zeit verbringen durfte oder meine Zukunft mit einem Schlag zerstört worden war. Ich fühlte Haileys Panikattacken und Akashas Wut über den Verrat ihres Vaters.
Ich war kurz gesagt „Mittendrin statt nur dabei!“


Die Schreibweise


Locker, mitreißend und flüssig.
Einmal begonnen war aufhören echt schwer möglich! Wenn einmal der eine Handlungsstrang etwas an Spannung verlor, dann war dafür der andere so unglaublich spannend, dass man dennoch durch das Buch eilte, weil man wissen wollte, wie es weitergeht!
Die ganze Welt rund um Akasha ist komplex und zum Mitdenken, aber wenn man das einmal verstanden hat, dann nicht mehr schwer zu verfolgen. Die Schreibweise war fesselnd, gefühlvoll und spannungsgeladen!

Mit „Heliopolis – Magie aus ewigen Sand“ erschuf Stefanie Hasse einen Reihenauftakt der klar Lust auf mehr macht! Ich kann es nicht erwarten, bis es mit Band 2 und somit dem Reihenende weitergeht!
Ich freue mich mehr über Akasha und ihren Freunden zu lesen, denn das Buch war mit der Idee Innovativ, hatte ein geniales Weltbild, authentische Charaktere und eine mehr als überraschende Wendung! Von mir bekommt Band 1 von Stefanie Hasses neuster Reihe ganz klar 5 von 5 Federn!



Ich möchte mich ganz herzlich bei Netzwerk Agentur Bookmarkt, dem Loewe Verlag und Stefanie Hasse für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares bedanken!

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Meine Meinung ist trotz Rezensionsexemplar ehrlich und nicht gekauft! 


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