[Rezension] Cecilia #1 - Als die Sterne Schleier tragen

Cecilia #1
Als die Sterne Schleier tragen

Autor: Anna Nigra
Verlag: A Tree & Valley Verlag
Seitenanzahl: 399 Seiten
ET: 05.07.2018
ISBN: 978-3-947357-06-2
Quelle








Ein Debüt, das mich mehr als positiv überrascht hat! Ich kann es kaum erwarten, wenn es weitergeht! Bei dem Ende auch kein Wunder!!!

Manchmal ist es leichter, ein Land zu regieren,
als das eigene Herz zu verstehen.Einen Fremden heiraten? Cecilia kann nicht glauben, was ihr Vater da von ihr verlangt! Sie ist erst 18, und ihr zukünftiger Ehemann der Kronprinz von Europa!

Doch der König will unbedingt Cecilia als Frau seines Sohnes. Ein Nein würde er nicht dulden.
Nur widerwillig reist Cecilia mit ihrer Familie in den Königspalast, um ihren Zukünftigen kennenzulernen. Zu ihrer großen Erleichterung ist der 21-jährige Prinz Noran aber nicht nur gutaussehend, sondern auch charmant und liebevoll. Doch auch sein temperamentvoller Bruder Elias reizt Cecilia mit seiner provokanten Art. Und als wären zwei attraktive Männer, eine eifersüchtige Schwester und ein ungeduldiger König nicht schon genug, scheint im Palast eine unglaubliche Intrige gesponnen zu werden…(© A Tree & Valley Verlag)

Ich bin ehrlich gesagt durch puren Zufall auf das Buch aufmerksam geworden, da ich gefragt wurde, ob ich es vorablesen will.
Der Klappentext sprach mich an, das Cover verzaubertem ich sofort, also warum nicht?
Die Entscheidung war definitiv die Richtige! Jawohl!


Die Handlung und die Charaktere


Bei dem Buch heißt es zu Beginn:
Zähne zusammenbeißen und durchhalten.
Okay gut, die ersten paar Kapiteln sind aufregend, weil das Weltbild der unseren ähnelt, aber da es in der Zukunft spielt eben doch anders ist.
Cecilias Anfangszeit im Palast zieht sich etwas, aber wenn man diese kleine „Hürde“ überwunden hat, kann man an Aufhören gar nicht mehr denken!

Cecilia ist wunderschön, kann sich bei Hofe benehmen und hält ihre Meinung dennoch nur selten hinter den Berg. Sie ist klug, wortgewandt, liebevoll, aber auch ein wenig naiv. Man könnte meinen, dass sie die „perfekte“ Protagonistin ist und dass ermüdend auf den Leser wirken könnte, aber so ist es nicht. Cecilia wirkt vielleicht oberflächlich betrachtet perfekt, aber sie hat viele Facetten und so wie sie sich in den knapp 400 Seiten bereits verändert hat, bin ich gespannt, wie ihre Veränderung in Band 2 aussehen wird. Definitiv anders.

Im Grunde sind alle Charakter, welche im Buch eine größere Rolle spielen gut und vor allem authentisch ausgearbeitet. Phillipa und die Königin sind beides Frauen, die unsympathischer gar nicht auftreten könnten. Cecilias Familie hingegen schließt man quasi sofort ins Herz, auch wenn ihr Vater schuld an Cecilias Zwangsehe ist.
 Und der König? Er ist ganz der Politiker, ihn zu durchschauen ist nicht einfach...

Noran und Elias sind beides die Prinzen von Europa, wobei erstere der Thronerbe und somit Cecilias zukünftiger Ehemann werden soll. Beide sind so verschieden, der eine wirkt steif und ist völlig in seiner Rolle als Thronerbe involviert, der andere ist rebellisch und scheint ab und an kein Benehmen zu haben.
Doch beide sind zuvorkommend, liebevoll und aufmerksam, wenn es um Cecilia geht.
Während des Lesens hat man ständig den Prolog im Kopf, der aus Sicht von einen der beiden Prinzen geschrieben ist, aber von welchem? Es wirkt wie eine Kleinigkeit, aber diese eine Frage baut beim Lesen so viel Spannung auf, dass die Seiten dahin rasen und ehe man sich versieht ist das Buch zu Ende.


Das Ende


Und was für ein Ende das ist...da kann ich nur UFFF sagen.
Ich verrate nichts, außer eines:
Der Kliffhanger ist fies. MEGA fies!
Ich fühle mich, als ob jemand vor mir die rettende Brücke gekappt hat. Ich kann mir zusammenreimen, wie es weitergeht, aber genau erkennen kann ich nichts.
Seufz. Ich meine das Ende war absolut spannend und nervenaufreibend, ABER eben extrem offen und dementsprechend fies!
Als ob Anna Freude daran hat, den Leser zu quälen? O.o


Die Schreibweise


Man darf nicht vergessen, dass es ein Erstlingswerk ist und doch merkt man keine Unsicherheiten beim Schreibstil.
Dieser ist flüssig, angenehm zu lesen und durch die persönliche Erzählweise aus Sicht von Cecilia baut man mit ihr schnell eine Verbindung auf.
Die Dialoge sind nicht gestelzt und oft humorvoll!

Ich fühlte mich schnell im Buch wohl. Einstiegsschwierigkeiten hatte ich jedenfalls keine!


„Als die Sterne Schleier tragen“ ist nicht nur ein gelungener Reihenauftakt der Trilogie, sondern auch ein sehr gelungenes Erstlingswerk von Anna Nigra.
Der Beginn hat sich etwas gezogen (daher einen halben Punkt Abzug), aber als Cecilias Leben bei Hofe gefestigter war, wurde es sehr spannend.
Die Charaktere sind authentisch, wenn nicht alle gleich zum Durchschauen sind, die Schreibweise ist locker und flüssig und der Sarkasmus ist auch gegeben.
Von mir bekommt Band 1 von „Cecilia“ 4,5 von 5 Federn und ich freue mich schon sehr, wenn Band 2 erscheint.
Das Ende ist extrem fies und ich möchte mich mit meiner (endlich) Vermutung bestätigt wissen *.*



Ich möchte mich ganz herzlich bei Literaturtest und A Tree & Valley Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares bedanken!

~~~***~~~***~~~

Dieser Beitrag muss aufgrund der Verlinkungen als *Werbung* deklariert werden!
Achtung unentgeltliche WERBUNG! 
Meine Meinung ist trotz Rezensionsexemplar ehrlich und nicht gekauft! 


1 Kommentar:

  1. Hallo Tina,

    vielen Dank für diese Rezension :)
    Ich kannte das Buch bis eben noch nicht, aber dank deiner Begeisterung dafür wird es nun auf meiner Wunschliste landen :D

    Liebe Grüße
    Charleen

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