[Kurzrezension] Phönixakademie #20 - Der erste Schrei

Phönixakademie #20
Der erste Schrei

Autor: I.Reen Bow
Verlag: Creative Space
Seitenanzahl: 87 Seiten
ET: 06.01.2018
ISBN-13: 978-1976797736
Quelle


Okaaay...Halt! Stopp! SO endet es?! Ich habe mit vielem gerechnet aber nicht damit! So fies, I.Reen, so fies!

Wenn die Welt untergeht, wo willst du dann sein?
Varus Gettsons Tod ist kein Grund zur Erleichterung, sondern er ist der Anfang vom Ende. Ein Ende, das die Geschwister Jenny, Robin und Chest Bish verhindern wollen. Als sie herausfinden, welche Person Mr. Gettson bei seinem Plan unterstützt hat, scheint die gnadenlose Zerstörung der Welt nicht mehr aufzuhalten sein. Sind das die allerletzten Tage der Phönix-Ära? (© I.Reen Bow)

Passend zum Titel würde ich bei dem Ende gerne mitschreien!
Das darf doch nicht I.Reen’s Ernst sein, oder? Dieses Ende! Fies ist noch untertrieben!
Klar, es ist auf irgendeine Art und Weise abgeschlossen, aber es eröffnet extrem viele weitere Handlungsstränge, dass ich mich nicht entscheiden kann ob ich mir die Haare raufen oder schreien soll. Argh...sehr, sehr gemein, I.Reen!

Ich muss ja gestehen, dass ich die einzelnen Bände gelesen habe OHNE das ich gewusst habe, um was es in den jeweiligen Funken genau geht (Klappentext habe ich immer erst bei der Rezension gelesen). Ich wusste nur, dass ich sie lesen will und das habe ich ja auch getan.
Mir persönlich gefällt die erste Staffel der Serie zwar mehr, aber dieses Ende holt an Spannung alles raus, was möglich ist.
Ein Höhepunkt jagt den nächsten und kaum hat man die eine Krise überwunden kommt die nächste!

Zudem finde ich die Dialoge wieder absolut gelungen. Vor allem eine Randgestalt tritt in „Der erste Schrei“ in den Vordergrund und brachte mich mit den harten – aber ehrlichen – Worten zum Schmunzeln. Auch wenn ich ihre Entscheidung definitiv nicht gutheiße und die Person aus div. Gründen nicht sympathisch finde:

» Ich bitte dich, deine Moralpredigten kannst du deinen Schwestern halten. Die eine hat Millionen Menschen getötet und die andere ist seit ihrer Geburt mit dem eiskalten Tod verbunden. Siehst so aus, als wäre die männliche Seite der Familie die gutherzige [...]. «[Zitat; „Phönixakademie Sammelband #4“ von I.Reen Bow, Seite 344; Taschenbuch]

Die Geschwister Bish, also Jenny, Chest und Robin zeigen, dass sie wertvoll sind UND dass sie sich nicht manipulieren lassen. Ich habe die drei so sehr ins Herz geschlossen (sogar Jenny), dass ich traurig bin, dass ihre Geschichte (vorerst?) vorbei ist.

So weit ich es mitbekommen habe, kommen so ziemlich alle Charaktere, welche eine Perspektive zugeschrieben haben, mindestens in einem Satz vor, sodass man sich als Leser wenigstens denken kann, wie es ihnen weiterhin so ergeht. Argh...wenn es nicht so offen wäre *.*

Selbst Varus Gettsons Vergangenheit wird erklärt und DAS war wieder so ein Punkt, den ich nie so vermutet hätte!

Aufregendes Ende, geschlossenes Ende, das Stoff für mehr bietet und eine mitreißende Schreibweise! Mit „Der letzte Schrei“ hat I.Reen ein fulminantes Ende geschrieben, dass hoffentlich nicht für immer abgeschlossen bleibt!
Wenn I.Reen irgendwann wirklich noch bei der Serie weiterschreibt (oder eben eine Spin-off der Serie), werde ich eine der ersten sein, die dies verschlingen wird!
Von mir bekommt der letzte Funken 5 von 5 Federn


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