[Kurzrezension] Princess-in-Love #9: Sandy Claus - Santas Tochter

Princess-in-Love #9
Sandy Claus - Santas Tochter

Autor: Ashley Gilmore
Verlag: Creative Space
Seitenanzahl: 142 Seiten
ET: 02.11.2016
ISBN: 978-1539832621
Quelle







Für mich bis jetzt der schwächste der „Princess-in-love“ Reihe.
Weihnachtlich: Ja.
Kindliche Naivität: Hoch!

Sandy Claus, die Tochter vom Weihnachtsmann, hat ihr bisheriges Leben am Nordpol verbracht, wo sie zwar wertvolle Beiträge geleistet, sich jedoch auch immer gewünscht hat, einmal etwas anderes zu sehen als immer nur Schnee. Sich mit richtigen Menschen zu unterhalten, statt immer nur mit den Elfen. Und ihr Wunsch nach Abenteuern wächst von Tag zu Tag ein bisschen mehr – bis ein kleines Unglück geschieht und Santa Claus jemanden sucht, der nach Boston geht, um dort eine wichtige Aufgabe zu erfüllen. Natürlich ist Sandy die Erste, die sich freiwillig meldet. Aber ist die Welt außerhalb des Nordpols wirklich so wie in ihren Träumen? (© Amazon)

Von der „Princess-in-Love“ Reihe von Ashley Gilmore kenne ich bis jetzt Band 1-4, aber da Weihnachten gerade erst war und ich noch nicht ganz dieses weihnachtliche Gefühle verlieren wollte, griff ich zum Abschluss der Reihe, da man sie ja sowieso unabhängig voneinander lesen kann.

Sandy ist die Tochter von Santa Claus, also dem Weihnachtsmannes. Sie lebt am Nordpol und ihr größter Wunsch ist es, dass sie endlich einmal die Welt sieht.
Sie bekommt die Chance und…wollte gleich wieder aufgeben.
Mir war schon von Anfang an klar, dass es eine leichte Lektüre werden wird, so war es auch bei den anderen Büchern der Reihe, aber das Sandy so extrem ist?
Oh man…
Sandy ist 22 Jahre alt als sie die Chance bekommt in Boston ihren Vater zu helfen. Sie ist kaum einen Tag dort, will sie wieder zurück, einfach, weil Menschen so schlimm sind und etwas tun, was sie vom Nordpol nicht kennt.
Sie behauptet, dass sie viel von der Erde weiß, dass sie belesen ist und dann das?
Außerdem fand ich das Kennenlernen von ihr und ihrem Love Interesst so hingeschmissen. Einmal sehen und *bäng* sie ist verliebt bzw. hat Schneeflocken im Bauch.

Mir fehlt einfach die Wärme, die ich bei den anderen 4 „Princess-in-Love“ Bänden gefühlt habe. Es wirkt einfach abgearbeitet, da Santa Claus Tochter eben auch unter die Haube gebracht werden muss. Was ich wiederum sehr schade finde.
Sandy ist naiv, unvorbereitet (was die Schuld ihrer Eltern ist) und kommt trotzdem so gut zu recht.

Eine Frage ließ mich beim Lesen nicht mehr los:
Wenn Elfen sich unsichtbar machen können, um die Menschen zu beobachten ob sie gut oder böse sind, und nur daher so viel schaffen, wie ist es möglich, dass Sandy nach einer Weile ebenso erfolgreich ist?
Nichts für ungut, aber ich würde es schon merkwürdig finden, wenn jemand mich anstarren würde, um mein Verhalten einzuordnen.
Nun gut…es ist Fantasy. Mit Liebe gemischt. Ist notiert.


Die Schreibweise ist – wie bei den anderen Bänden auch – locker, leicht, kindlich und schnell zu lesen. Nichts Besonderes, aber genau das richtige, wenn man einfach den Kopf für eine Weile abschalten will.

Für mich ist die Geschichte rund um Sandy die schwächste der bisher gelesenen. Es gibt keinen „Aha“-Effekt für Sandy und um ehrlich zu sein, fand ich ihre naive, immer brave, bejahende Art mehr anstrengend als liebevoll.
Schade, aber nicht jede „Prinzessin“ (jaja, sie ist strenggenommen keine Prinzessin) der Reihe kann mich überzeugen.
Von mir bekommt „Princess in Love“ Band 9 jedenfalls 2 von 5 Federn. Wirklich schade!



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