[Kurzrezension] Mein Bruder, sein bester Freund und ich

Mein Bruder, sein bester Freund
und ich

Autor: Rachel Van Dyken
Verlag: Amazon Crossing
Seitenanzahl: 338 Seiten
ET: 28.06.2016
ASIN: B01F5EF4U6
Quelle






Toller Beginn, ab der Hälfte Chaos, Übertreibungen und heilloses Wirwar. Es begann so vielversprechend und war dann…eine Enttäuschung!


Milo ist sich sicher: Für Colton wird sie nie mehr sein als die kleine Schwester seines besten Kumpels. Selbst als Milo zum Studium in eine andere Stadt zieht, kann sie den attraktiven Colton nicht vergessen. Die Tatsache, dass sie sich in der letzten Nacht vor ihrem Abschied fast geküsst haben, will ihr einfach nicht aus dem Kopf gehen. 
Als sich Milo und Colton vier Jahre später zur Hochzeit ihres Bruders wiedersehen, kommt alles anders als geplant. Denn ausgerechnet Milo wird Coltons Date am großen Tag – und die verrückteste Hochzeit des Jahres voller nicht enden wollender Turbulenzen beginnt … (© Amazon)




Ich oute mich, ich liebe diese klischeehaften Liebesgeschichten zwischen zwei besten Freunden oder dem besten Freund des Bruders u.ä.
Das sind Bücher, die meist zum Abschalten helfen und die Laune aufhellen.
Betonung auf meistens…bei „Mein Bruder, sein bester Freund und ich“ war es nur bedingt der Fall. Leider.

Der Beginn war toll und die Begeisterung dauerte bis zu Hälfte des Buches an, ab da wurde es nur noch wirr, chaotisch und absolut übertrieben unglaubhaft.
Argh…es hat doch so gut begonnen, warum musste die Autorin dann diese Schiene wählen?

Die zu Beginn noch anständig lustigen Dialoge und Handlungen wurden, je mehr Seiten gelesen waren, immer übertriebener und unlustiger. Ich selbst habe einen echt schwarzen Humor, aber das war nicht mehr lustig.
Der sympathische beste Freund Max wurde zum unmöglichen Kumpanen, der jede romantische Szene mit seinen – meist unlustigen – Auftritten zerstört.
Die Gefühle zwischen Milo und Colton waren von Anfang an da, aber dann…*puff* total übertrieben und dann diese Handlung und…argh. WARUM?
Es war zum Haareraufen, hätte ich nicht gehofft, dass die Autorin noch einen Clue eingebaut hat, die dieses übertriebene Chaos noch glaubhaft erscheinen lässt, hätte ich wohl nach der Hälfte abgebrochen, aber das habe ich nicht.

Die Charaktere waren lebendig, authentisch, liebenswert und toll beschrieben, aber je mehr ich las, desto unglaubwürdiger, übertriebener, nerviger wurden sie dargestellt.
Ich finde es so schade, dass eine Geschichte, die so vielversprechend klang, so übertrieben worden ist.
Manchmal ist weniger einfach mehr und das wäre ihr der Fall gewesen.
Ich finde es so unglaublich schade, denn ich habe die erste Hälfte verschlungen und geliebt, die zweite zwar ebenso verschlungen, aber mit einem unguten Flattern im Magen a la Was tut sie den Charas hier nur an?

Die Schreibweise ist leicht und locker, das Buch schnell zu lesen. Es ist etwas für zwischendurch, aber definitiv nicht mehr.


Toller Beginn, aber nach der Hälfte war es nur noch voller Chaos und wirklich unglaubhaft.
Schade, denn es war so vielversprechend, doch am Ende eine bitter Enttäuschung.
Da mir die erste Hälfte des Buches aber so gut gefallen hat, bekommt „Mein Bruder, sein bester Freund und ich“ 2 von 5 Federn, wäre es anders gewesen, hätte er nur einen bekommen (oder ich hätte abgebrochen).
Ich finde es so schade, aber das war alles viel zu überspitzt dargestellt. So schade…


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