[Gequassel] 3 Federn…oder warum ich nicht mit Höchstbewertungen um mich werfe…



Hallo ihr Lieben,

ich schreibe diesen Beitrag, da es gerade in der letzten Woche zum aktuellen Thema geworden ist. Leider zum Thema geworden ist, muss ich dazu sagen.
Obwohl ich sage, dass es MICH nicht direkt betrifft. Es ist wohl eher so, dass ich auch Antworten von euch erhoffe.

Um was geht es hier überhaupt?
Hauptsächlich geht es darum, dass Blogger/Rezensenten angefeindet wurden, weil sie Bewertungen kleiner 3 Sterne/Federn/was-auch-immer gegeben haben.
Ich werde jetzt nicht dazu schreiben welchen Blog, Verlag, etc. im aktuellen Fall es betrifft, denn das ist jetzt nicht das Thema.
Ich möchte im folgenden Text einfach eine Erklärung finden, wie die Bewertungen im Allgemeinen zu verstehen sind und warum man seiner eigenen Meinung – trotz möglicher „Feinde“ – dennoch immer treu bleiben sollte.
 
Gleich zu Beginn werfe ich eine Frage in die Runde:

Was bedeutet 3 Sterne/Federn/was-auch-immer für DICH?


Also für mich ist ein Buch mit 3 Federn ein gutes Buch. Es ist nicht herausragend, aber dennoch lesenswert. Es ist ein Buch, dass angenehm zu lesen ist, aber dessen Inhalt mich nicht für lange Zeit berührt oder mich emotional in den Abgrund stürzen konnte. Es war eben gut…man kann es auch neutral ausdrücken und „Durchschnitt“ sagen, was aber wieder so negativ behaftet ist.
Also, für MICH ist ein Buch mit 3 Federn GUT. Nicht herausragend, aber gut.

Bei andere habe ich manchmal das Gefühl, dass 3 Federn schon eine Katastrophe bedeutet und das verstehe ich ehrlich gesagt nicht.
Wenn man es im Schulnotensystem betrachtet ist eine drei eine „Befriedigend“. Also Durchschnitt. Nicht super-duper, aber auch nicht abgrundtief schlecht. Warum kommt das dann aber so oft rüber?
Ich hab vor ein paar Jahren ein Buch mit 3 Federn bewertet, dass mir eine Autorin zur Verfügung gestellt hat. In meiner Rezension habe ich das geschrieben, was mir gefallen hat und eben auch das, was nicht so toll für mich war.
Sie hat mich danach gefragt, warum ich es dennoch mit „nur“ drei Federn bewertet habe.
Zu Beginn war ich verwirrt, da ich damals schon die Auffassung hatte, dass 3 Federn gar nicht schlecht sind. Das habe ich ihr dann genau so geschrieben, dass es eben gut, aber für mich nicht herausragend war.
Danach hat sie sich für meine Erklärung bedankt und mir ihre Sicht der Dinge erklärt, und sodass ich das erste Mal so richtig kapiert habe, dass nicht jeder so im Schulnotensystem denkt wie ich…bzw. eine andere Auffassung von „Ist okay“ hat.
Und meine Rädchen begannen sich zu drehen…

Hab ich euch schon einmal erzählt, wie ich meine Bücher bewerte? Ich glaube nicht, oder?
Zu beginn, also bevor ich überhaupt zum Lesen beginne, hat das Buch imaginäre 3 Federn. Jedes Buch. Egal wie schön/nicht so schön das Cover ist.
Dann fange ich zum Lesen an und dann hat das Buch die Möglichkeit sich Federn zu „verdienen“ oder diese zu „verlieren“.
Klar, es ist eine reine Bauchentscheidung, aber wenn mir zum Beispiel die ganze Geschichte nahe geht, ich Rotz und Wasser heule, die Charaktere mich fesseln und die Schreibweise so toll ist, dass ich Stunden-über-Stunden lesen kann, ohne zu bemerken, wie die Zeit vergeht. Naja, dann hat es sich ganz klar weitere 2 Federn verdient.
3 + 2 = 5 Federn.
Wenn mir das Ende dann noch gefällt – Großartig. Wenn nicht…naja, dann kommt es darauf an. Fühle ich mich von dem Ende – salopp ausgesprochen – verarscht? Oder trifft es einfach nur nicht meinen individuellen Geschmack?
Wenn ersteres zutrifft, ziehe ich meistens einen halben bis ganzen Stern ab, weil es mich dann nicht zu 100% überzeugen konnte und 5 Federn bedeuten für mich ganz persönlich einfach, dass alles PERFEKT ist – für mich – und das einfach ALLES gepasst hat. Wenn ein Fünkchen nicht in das Gesamtbild passt, dann bekommt es auch keine 5 Federn.
Lesen ist keine Wissenschaft, deshalb habe ich keine Tabelle, wo ich die Bewertung berechnen lassen kann, aber ich bewerte es mit meinem Bauch und meinen Gefühlen.

Vielleicht sehe ich deshalb eine 3 Federn/Sterne/was-auch-immer Bewertung nicht so kritisch, immerhin ist es eben ein guter Durchschnitt.
Wenn ich selbst ein Autor wäre, dann würde ich wohl auch auf viele Höchstbewertungen hoffen, aber man muss sich auch im Klaren sein, dass nicht jeder den gleichen Geschmack hat.
Ich achte eben sehr auf Charakterdarstellung und Handlungen, die Emotionen tragen. Beim Ende bin ich echt unglaublich kritisch, aber das schreibe ich in meiner Rezi auch immer.
Wenn mir was nicht passt bzw. nicht gefallen hat bzw. ich unlogisch finde, dann versuche ich es in meinen Bewertungen zu erklären, denn es gibt nichts schlimmeres, wenn jemand 1-2 Sterne/Federn/was-auch-immer hergibt und nur dazu schreibt:
„Hat mir nicht gefallen. Es war langweilig!“

Dann frag ich mich immer:
„Gut…schön für dich. Und was war das nun?“

Anscheinend gibt es Leser, die ein Buch besser bewerte, wenn sie es geschenkt bekommen bzw. es kostenlos ist.
Gut, ich gebe zu, dass ich auch ein schlechtes Gewissen habe, wenn ich ein Buch lese, mit deren Autor/Autorin ich im Kontakt bin und es dennoch mit nur 1-2 Federn bewerten muss, weil es mir nicht zugesagt hat. Es tut weh, weil er/sie es persönlich nicht verdient, aber ich würde nie daran denken, dass ich meine Meinung verschönern würde. Nie. Immerhin bewerte ich ja nicht die Person hinter dem Buch sondern das Buch selbst und so wäre es dem Autor/der Autorin gegenüber nicht fair, nur deshalb eine bessere Bewertung springen zu lassen, weil ich die Person hinter dem Buch kenne. Ich versuche immerhin meine Meinung zu erklären und nicht einfach nur Dampf abzulassen (falls das manchmal so rüberkommt, tut mir leid, aber dieser eine Abschluss dieser einen bestimmten Trilogie, hat mich so sehr frustriert -.-, dass sich das in der Rezi widergespiegelt hat).

Ich wurde so erzogen, dass ehrlich sein, immer am besten ist. Egal wie hart es im ersten Moment erscheint.
Jaja, vielleicht nicht gerade zu der Freundin gehen und laut herausschreien: 
„Mensch, sieht der Rock, den du trägt, blöd aus. Hat Greenpeace schon angerufen?“ (So was habe ich noch NIE gesagt, okay? Nicht, dass ihr glaubt, ich bin ein Unmensch! ;P)
Der Ton gibt die Musik an. Man kann etwas kritisieren, ohne jemanden gleichzeitig zu beleidigen.
Mir selbst ist die freie Meinung sehr wichtig. Ich gebe gerne meinen Senf zu dem Weltgeschehen dazu und wenn jemand anders darüber denkt, freue ich mich immer auf eine tolle Diskussion, immerhin kann ich ja auch falsch liegen. Stimmt’s?

Die eigene Meinung ist wichtig. Menschen sind nun mal verschieden.
Das war schon immer so und wird auch immer so sein.
Wir sollten endlich aufhören nur immer das zu sehen, was uns Menschen voneinander trennt, sondern anfangen das zu sehen, was uns verbindet.
Das Leben zum Beispiel.
Oder eben in dieser Community die Liebe zum geschriebenen Wort.

Wenn jemand mit der kleiner 3 Stern/Federn/was-auch-immer Bewertung nicht einverstanden ist, kann er der Person ja schreiben und versuchen herauszufinden, weshalb er so darüber denkt. Man muss nicht gleich Anonym - wie das Internet sein kann - irgendwas blödes Schreiben und den Bewerter schlecht machen.
Das geht gar nicht.
Keiner soll sich seiner eigenen Meinung schämen. KEINER.
Jeder von uns ist individuell und sollte STOLZ darauf sein.
Jeder von uns ist etwas Besonderes, den es nur einmal auf der Welt gibt.
Und jeder von uns findet eben andere Dinge toll und weniger toll.
Das macht eine vielseitige Gesellschaft eben aus inklusiv verschiedene Meinungen. Punkt.

Und genau das ist der Grund, weshalb ich so bewerte, wie ich eben bewerte.
Es ist meine Meinung. Es ist mein Geschmack. Und das sind meine Gedanken.
Nicht die von Beate aus der Schweiz.
Oder der Frau mit Brille drei Häuser weiter.
Nein, sondern MEINE eigene.
Wenn es einem nicht passt, ist es okay, aber daran ändern, werde ich dennoch nichts.

Ich hoffe jetzt, dass ich niemanden bei dem Thema zu nahe getreten bin. Ich wollte es einfach loswerden, weil es mir ein Anliegen war.
Fühlt euch frei, zu kommentieren, zu kritisieren oder einfach „Hallo“ zu sagen.
Wie schon gesagt, ich bin ein Fan der freien Meinungsäußerung, solange ich nicht mit einem Wal verglichen werde ;P

Alles Liebe,
Tiana


Kommentare:

  1. Hallo Tiana,
    ich bewerte nicht sehr oft mit 5 Sterne und wie bei dir sind 3 Sterne eben Durchschnitt. Das Buch war nett zu lesen, aber es hat mich nicht gerade aus den Socken gehauen. Da ich ja auch noch halbe Sterne vergebe, gibt es ja noch mehrere Möglichkeiten, aber mein Bewertungssystem habe ich auch unter "Über mich" aufgeschrieben.
    Ich kann nicht verstehen, wenn manche Blogger 3 Sterne für absolut schlecht bewerten. Wozu gibt es dann noch 1, 2 und 2 1/2 Sterne?? Einen Stern bekommt bei mir ein Buch, das ich abgebrochen habe...danach geht es langsam bergauf ;)
    Also ich bin ganz bei dir.....
    Liebe Grüße
    Martina
    http://martinasbuchwelten.blogspot.co.at/

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    1. Hallo Martina,

      auch ich habe mein Bewertungssystem definiert, aber dennoch scheinen die Meinungen hier immer so weit auseinander zu gehen. Ich finde es schade, dass das jeder so unterschiedlich aufnimmt, aber in der Schule war es ja auch immer so. Die einen freuen sich, wenn sie gerade noch eine 4 haben und bei anderen ist es schon ein Weltuntergang, wenn statt eine 1, "nur" eine 2 rauskam.

      Danke :), ich bin froh, dass ich nicht die einzige bin, die so darüber denkt!

      Lg. Tiana

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  2. Ich sehe das genauso, 3 Sterne sind gut, aber das Buch konnte mich dann nicht begeistern. Trotzdem habe ich es dann gerne gelesen, habe aber ein paar Kritikpunkte. Ich verstehe nicht, wieso viele denken, das wäre eine schlechte Bewertung und man hätte das Buch dann nicht gemocht. Was ist denn für diejenigen dann eine Bewertung von 1 oder 2 Sternen? 2 der pure Horror und 1 leeres Papier? Es hat ja einen Sinn, dass es diese Bewertung von 1 bis 5 gibt und die 3 liegt ja sogar noch oberhalb der Mitte, also wie du schon sagst: guter Durchschnitt.
    Ganz davon abgesehen stimme ich natürlich auch zu, dass jedem erlaubt sein sollte, seine Meinung ehrlich zu sagen. Solange es gut begründet ist, kann man da dann eigentlich gar nicht widersprechen. Wird total über ein Buch hergezogen, dann kann ich negative Kommentare verstehen, aber das passiert im Normalfall ja auch nicht.

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    1. Hallo Jacquy,

      so geht es mir auch! Ich bewerte Bücher mit 3 Federn, die ich gerne mochte, aber in mir einfach nicht diesen "Aha"-Effekt auslösten. Bücher, die lesenswert waren, aber eben im Durchschnitt schwammen, was nicht schlecht ist, immerhin schenken sie dennoch schöne Lesestunden!

      Ja stimmt. Verrisse müssen nicht sein, aber die eigene Meinung sollte jeder wagen zu sagen, ohne Angst haben zu müssen, von "Fans" attackiert zu werden.

      Danke für dein Kommi!

      LG. Tiana

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  3. Das ist immer so ein schwieriges Thema, weil das alles so komplett subjektiv ist. Das fängt ja da an, wie du für dich das Punktesystem wertest, du hast ja schon gesagt, dass für einige 3 Punkte schrecklich sind und für andere - wie für dich - ein gutes Durchschnittsbuch sind. Bei mir war es immer so schwer, einzuschätzen welche Punktzahl für das Buch gerecht wäre.
    Seit ein paar Monaten habe ich mich deswegen für die 3-Punkte Variante entschieden, bei der ich einfach sage ich gebe dem Buch entweder "eine klare Leseempfehlung", "eine eingeschränkte Leseempfehlung" oder eben "keine Leseempfehlung". So bin ich ziemlich zufrieden, vor allem weil es meiner Meinung nach dem "Leseempfehlung" von einmal mehr den Wert meiner subjektiven Meinung darstellt :)

    Aber selbst wenn wir Blogger dem Buch nicht volle Punktzahl erteilen, egal wie unser Bewertungssystem ist: Da muss man keine negativen Kommentare schreiben, es geht ja schließlich um die eigene Meinung.
    Liebst, Lara.

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    1. Hallo Lara,

      das ist es eben. Es ist subjektiv und somit hat niemand das Recht eine andere Meinung schlecht zu machen. Das ist nicht fair, da jeder eben anders darüber denkt.

      Ich finde dein Bewertungssystem wirklich toll! So gibst du viel darüber Preis, ob dir das Buch gefallen hat, aber musst dich nicht auf ein bestimmtes Punktesystem festlegen.
      Leseempfehlungen zu geben, ist wirklich eine gute Idee :D

      Das sehe ich genauso :)

      Danke für dein Kommentar! Ich freu mich sehr darüber!

      Alles Liebe,
      Tiana

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  4. Huhu Tiana,
    deinen Beitrag kann ich so nur unterschreiben. Ich habe zwar von der Debatte nichts mitbekommen, aber meine Meinung ist und bleibt meine Meinung.
    Demnächst geht eine Rezension zu einem Rezi-Exemplar online - 2*. Außerdem habe ich auch Mal ein unglaublich gehyptes Buch abgebrochen, weil es eben einfach nichts für mich war. Genauso bewerte ich Bücher, die schön zum lesen für zwischendurch waren, mir Freude bereitet haben, denen aber eben das Gewisse etwas fehlt mit 3*. Deshalb war es aber noch lange kein schlechtes Buch und ich bereue es keinesfalls es gelesen zu haben!
    Ich finde man sollte da auf jeden Fall seine Meinung beibehalten. Was hätte es für ein Sinn ein Buch mit mindestens 4* zu bewerten, nur weil es ein Rezi-Exemplar, ein Geschenk oder ähnliches ist?

    Liebe Grüße, Jana.

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    1. Hallo Jana,

      ich bin auch nur per Zufall darauf gestoßen und ab dem Moment hab ich ständig was davon gehört und da mich das Thema nicht losließ, schrieb ich diesen Beitrag.

      Das finde ich total normal und gar nicht schlimm, immerhin ist es unsere Meinung. Ich hab sogar schon einmal ein Reziexemplar mit nur 1* bewertet. Wir sind verschiedene Menschen, mit verschiedenen Meinungen :).

      Danke für dein Kommentar :) Ich freu mich sehr darüber!

      Alles Liebe,
      Tiana

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  5. Hey Tiana,
    ich finde es traurig, dass du das Bedürfnis hast, dich rechtfertigen zu müssen. :(
    Natürlich darfst du Bücher so bewerten, wie du möchtest. Ich finde es feige von Menschen, dass sie sich bei deiner Meinung einmischen müssen. Schließlich haben auch die ihre eigene Meinung, die sie vertreten. Lesen und lesen lassen. :)

    Macht weiter so, wie du es bisher gemacht hast. Denn mir gefällt es gut!!

    Ich wünsche dir einen wunderschönen Abend.

    Ganz lieben Gruß
    Steffi

    www.angeltearz-liest.de

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    1. Huhu Steffi,

      oh man *.* hört sich das wie eine Rechtfertigung an? Ups...das hatte ich gar nicht vor. Ich hab mich einfach nur vor dem PC gesetzt, an diese Debatte gedacht und drauf los geschrieben.
      Mich persönlich betrifft dieses Problem zum Glück nicht. Keine miesen Kommis wegen einer meiner Bewertungen.
      Aber danke, für deine Lieben Worte! Das freut mich sehr!
      Ich werde meiner Meinung treu bleiben :)

      Alles Liebe,
      Tiana

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  6. Huhu Tiana,

    ich sehe das genau wie du. :) 3 Punkte sind für mich ein Buch, das ich durchaus gerne gelesen habe und das mir eine nette Lesezeit beschert hat - mehr aber auch nicht. Eben "Durchschnitt". So ein Buch würde ich auch kein zweites Mal lesen, aber das heißt nicht, dass ich es schlecht fand oder es nicht weiter empfehlen würde. Es heißt nur, dass es seine Schwächen hatte und mich nicht so mitreißen und emotional umhauen konnte wie manch andere Bücher.
    Natürlich ist es immer blöd, wenn man ein Buch kostenlos zur Verfügung gestellt bekommt, die Autorin/den Autor vllt sogar kennt und dann "nur" mit 3 Punkten bewertet. Aber ich will meine Meinung auch nicht aufhübschen, nur damit es in Punkten besser aussieht. Außerdem versuche ich immer so gut es geht zu begründen, was mir wie gut gefallen hat und was nicht so gut war. Einiges ist auch immer Geschmacksache. Und da sollte man als Autor dann auch drüber stehen und mögliche Kritikpunkte vllt eher als Hilfestellung sehen, was man noch besser machen könnte. Ich wäre über so etwas jedenfalls dankbar. ;)

    LG Alica

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    1. Hallo Alica,

      ach, es ist so gut zu wissen, dass mehrere denken, dass eine 3 ein guter Durchschnitt ist. Ich bin doch normal xP.
      Ehrlichkeit geht vor und solange man sie begründen kann, kann niemand etwas dagegen sagen, wie ich finde.
      Stimmt und konstruktive Kritik ist sicher immer hilfreich, solange es nicht zu persönlich und in die persönliche Richtung abdriftet.

      Danke für dein Kommi :).

      Alles Liebe,
      Tiana

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  7. Hey :)

    Für mich sind drei Sterne auch gutes Mittelfeld und das wird auch immer so bleiben :).

    Warum manche aber drei Sterne als schlecht empfinden, hängt wohl damit zusammen, dass Amazon 3-Sterne-Rezis auf der Seite der kritischen Rezis wertet bzw. anzeigt. Ich wusste das selbst auch lange Zeit nicht, wurde dann aber mal darauf hingewiesen. Und konnte mich dann etwas später auch dann bei einem Buch davon überzeugen, dass als schlechteste Rezi tatsächlich eine 3-Sterne-Rezi hatte ...

    Unter diesem Gesichtspunkt verstehe ich auch, warum manche Blogger auf ihrer Seite so eine Erklärung draufhaben, was die Sterne / Tiere / Federn etc. im Klartext bedeuten.

    Liebe Grüße
    Ascari

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    1. Huhu Ascari,

      so schön das zu hören :)
      Ich hab das mit Amazon gar nicht gewusst *.* Aber dennoch würde ich nichts an meiner Bewertung ändern. Dann findet Amazon halt, dass es "schlecht" ist, wenn Leser mir nur halb ähnlich sind, dann lesen sie nicht nur die 5 Sterne Rezis, sondern auch die 3 bis 1 Sterne Bewertungen, um sich ein besseres Bild zu machen.

      Ja stimmt, so ein Bewertungssystem ist immer klasse und ich bin froh, dass ich schon ab dem ersten Tag eines habe, auch wenn wohl kaum jemand zu der Infoseite dazu stößt ;P

      Dankte für deine Meinung!

      Alles Liebe,
      Tiana

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  8. hi liebe Tiana,

    da ich jetzt eine gewisse Zeit nicht gerade wirklich aktiv hier war, habe ich diese Diskussion, oder ich sage einmal besser Thema, oder Vorfall, nicht mitbekommen und kann dazu genau nichts sagen, aber zu deinem eigentlichen Hauptthema schon.

    Ich persönlich muss sagen, dass ich gar nicht mitbekommen habe, dass einige 3 Sterne schlecht finden. Auch wenn ich einmal mitbekommen habe, dass mir unter eine 3,5 Sterne Rezension geschrieben wurde, dass man es schade findet, dass mir das Buch nicht gefallen hat. Ich war ehrlich gesagt etwas verwirrt, als ich das gelesen habe, weil für mich ein 3,5 Sterne Buch eigentlich ein ganz gutes bis gutes Buch ist.

    Jeder bewertet natürlich anders, aber ich mache es eigentlich grob auch an den Schulnoten. Für mich sind 3 Sterne ein gutes Buch, oder Durchschnitt. Ich finde man kann es lesen und es macht, aber um es einmal komisch auszudrücken, aber ich finde es ist kein MUSS Buch, es ist keins, welches ich eben sofort empfehlen würde, wenn mich jemand nach guten Büchern fragt, aber ich würde es aber auch niemandem empfehlen.
    Damit ein Buch von mir 5 Sterne bekommt muss es mich einfach auf eine gewisse Art und Weise umhauen und einfach etwas mit mir machen, so doof es vielleicht auch klingen mag.
    Und auch 4 Sterne sind für mich einfach nicht so unfassbar leicht zu erreichen. Vielleicht bin ich da sehr kritisch, obwohl ich das eher weniger glaube, aber so bewerte ich einfach und möchte das persönlich auch nicht ändern :)

    Liebste Grüße, Anna :)

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    1. Huhu Anna,

      das hört sich gar nicht komisch an. Für mich sind 5 Sterne auch schwer zu erreichen, weil mich das Buch eben auch umhauen muss und ich mir denke "OMG! OMG! OMG! I love it!"
      Ich bin einfach froh, dass ich nicht so verkehrt mit meiner "Schulnoten-ähnlichen-Bewertung" bin, denn 3 ist für mich eben Durchschnitt.
      Ich lese mir auch immer bei Büchern die mich interessieren von jeder Sternenbewertung mind. eine Rezi durch. Nie nur 1 Stern oder nur 5 Sterne.
      Wir sind eben alle verschieden :D

      Danke für dein Kommentar!

      Alles Liebe,
      Tiana

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  9. Hallo Tiana,

    diese Bewertungsdebatte ist wohl auch an mir vorbeigegangen. Mir fällt aber auf, dass sehr viele Blogger auf ihren Blogs bei Rezensionen keine Sterne... vergeben. Das wundert mich immer sehr, vor allem, wenn die Erklärung kommt, dass man sich irgendwie nicht im Recht fühlt, über die Arbeit eines Autoren durch eine Art Notensystem zu urteilen. Vielleicht spielt auch ein bisschen diese Angst mit, nicht "richtig genug" gewertet zu haben, die diese Gefühle hervorruft, über die du jetzt schreibst.

    Ich habe vor kurzen eine Bewertungspyramide eingeführt, auf der ich kurz und knapp aufzeige, was meine Sterne bedeuten. Bei 3 Sternen steht "gutes Buch". Und das empfinde ich auch so. Es ist ein gutes Buch, mit dem ich zufrieden war. Zufrieden, das mich aber nicht außerordentlich begeistert hat. Ein Buch, das mir gefallen hat, das man gut lesen kann aber nicht in meinem Herzensbuch-Regal landen wird. Es hat mich unterhalten. Ja natürlich ist das subjektiv. Jeder von uns bewertet subjektiv, im Rahmen seiner Vorstellung über ein Buch, Vorlieben und Abneigungen und persönlichem derzeitigen "Zustand", wenn ein bestimmtes Buch gelesen wird / wurde. Und das darf man einfach nicht vergessen! Insbesondere Autoren sollten sich auch immer wieder daran erinnern! Es gibt kein Einheitssystem mit einer Berechnungsgrundlage. Ein Gefühl zu einem Buch kann nicht mathematisiert werden. Am Ende ist das auch gut so. Wenn ein Buch die breite Masse trifft und sich deshalb sehr gut verkauft, ist das toll für einen Autor. Dass das nicht immer der Fall sein kann, sollte auch klar sein.

    Ich plädiere weiterhin dafür, eine persönliche Bewertung für ein Buch abzugeben, auch auf dem Blog. Streut man seine Rezension auf anderen Portalen, was die meisten Blogger tun, wird von jedem Rezensenten zu jeder Rezension eine Bewertung verlangt. Spätestens da muss man sich sowies überlegen, welche "Note" man seiner niedergeschriebenen Meinung zu einem Buch gibt. Und dazu darf und sollte man stehen. Meine Meinung, meine Bewertungs, mein Bewertungssystem! Wem das nicht gefällt, hat Pech gehabt. Wenn man nichts verschleiert und sein Bewertungssystem offengelegt hat, sollte es niemanden geben, der sich über eine Bewertung aufregt, solange sie begründet und in einem guten Ton geschrieben ist.

    GlG vom monerl

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  10. Huhu Tiana,
    ich bin gerade über Mikkas Kreuzfahrt auf deinen Post gestossen und finde ihn sehr gut. Ich habe das Thema auch länger schon im Kopf und werde da auch noch einen Post zu schreiben. Ich finde 3 Sterne Bewertung genau wie du absolut in Ordnung. Wenn du bei mir schaust finden sich auch einige 2 Sterne dort und wenige mit einem. Ich mache das nicht gerne, aber ich möchte auch nichts beschönigen, was ich nicht gut fand. Ich finde wenn es begründet wird ist jede Meinung und Bewertung absolut in Ordnung. Und wie du sagst, es ist ja nichts persönliches gegen Verlag oder Autoren, sondern dein eigener Eindruck.
    Ich finde es manchmal komisch auf manchen Blogs nur 5 Sterne Rezensionen zu lesen. Kann man immer alles gleich gut finden? Aber das ist sicher auch Ansichtssache! Auf jeden Fall ein schöner Post von dir! Ich komme gern öfter vorbei!
    Liebe Grüße, Petra

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  11. Hallo Tiana!
    Ich fand deinen Post richtig toll und kann den auch genau so unterschreiben. Mir ist schon auf vielen Blogs aufgefallen, dass die Bücher dort mit 5 Sternen bewertet werden, obwohl relativ viel Kritik geäußert wurde. Das kann ich dann nie so recht verstehen, da für mich ein 5-Sterne-Buch (nahezu) perfekt ist. Und für mich ist auch ein 3-Sterne-Buch nicht schlecht, sondern für mich einfach nur Durchschnitt, aber bei Interesse durchaus lesenswert.
    Ich habe deinen Post gerne auf meinem Blog geteilt (hier)

    LG Jessy

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