[Kurzrezensionen] Princess-in-Love #2-4


Princess-in-Love #2-4
Rosaly - Dornröschens Tochter
Wanda - Arielles Tochter
Julia - Schneewittchens Tochter

Autor: Ashley Gilmore
Verlag: CreateSpace
Seitenanzahl: 162/136/144 Seiten
ET: 20.03.2016/07.05.2016/10.06.2016
ISBN: 978-1530417865 / 978-1533146113 / 978-1533522726
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Lieben wir sie nicht alle, die klassischen Märchen um Dornröschen, Schneewittchen und Co.? Wer aber wusste, dass diese inzwischen heranwachsende Töchter haben, die auf der Suche nach ihren eigenen Prinzen sind? Nach ihrem Abschluss an der Crown School absolvieren die Prinzessinnen ein 6-monatiges Magical in der Realen Welt – Zauber und Liebe inklusive. Aber welche von ihnen will am Ende überhaupt noch zurück nach Fairyland? (© Amazon)


Princess-in-Love #2:
Rosaly – Dornröschens Tochter



Rosaly, Tochter von Dornröschen und Prinz Philipp, darf ihr Magical in New Orleans absolvieren, wo sie den Liebenden als Hochzeitsplanerin behilflich sein soll. Schon am ersten Tag begegnet sie dem Jazzmusiker Henry, jedoch hat sie für eigene Liebesangelegenheiten leider kein ganz so gutes Händchen. (© Amazon)

Zuckersüß geht es in die zweite Runde. Diesmal geht es um Rosaly, die die beste Freundin von Lizzie ist und nicht ganz so euphorisch mit dem Gedanken spielt, in der realen Welt bleiben zu können.
Auch hier beweist Ashley Gilmore, dass sie mit ihrem leichten, einfachen Schreibstil ein eigenes Märchen kreieren kann, welches ein paar wundervolle Lesestunden schenkt.
„Rosaly“ lässt sich schnell lesen und für zwischendurch ist es eine großartige Wahl! Ich mochte die Veränderung und die inneren Konflikte, die Rosaly zu durchleben hatte und das Ende war das eines Märchens würdig!

„Princess-in-Love #2“ bekommt von mir 4 von 5 Federn!




Princess-in-Love #3:
Wanda – Arielles Tochter



Wanda, Tochter von Arielle und Prinz Eric, verschlägt es nach Miami. Dort soll sie ihr sechsmonatiges Magical absolvieren und ein wenig Magie verbreiten. Eigentlich möchte Wanda nur Gutes tun und fängt als Altenpflegerin in einem Seniorenheim an, wo sie mit Leidenschaft ihre Märchengeschichten erzählt, doch dann wird sie am Strand von einem Modelscout entdeckt, der das neue Supermodel aus ihr machen will. Wird sie sich auf dieses Abenteuer einlassen? (© Amazon)

Für das, das ich „Arielle, die Meerjungfrau“ (Die Disney-Verfilmung, nicht das düstere Originalmärchen) so gerne mag, hat mich die Geschichte rund um Wanda etwas enttäuscht. Es unterscheidet sich nicht groß von den anderen Bänden, denn es ist immer noch voller rosaroter-Wolken, leichter Schreibweise und einer Prinzessin, die in die reale Mensch muss. Und doch. Diesmal ist die Liebesgeschichte von Anfang an klar und somit der Schluss noch vorausschauender.
Aber das war es nicht. Es war…was störte mich so an Wanda?
Es war, als ob sie mich mit ihrer Naivität an Lizzy erinnern würde. Wanda wollte zwar im Gegensatz zu Aschenputtels Tochter das Magical gar nicht machen, aber von der Art waren die beiden sich sehr ähnlich.
Oder es lag daran, dass ich Band 4 vor 3 gelesen habe und Julia ein gänzlich anderer Typ Prinzessin ist, da sie nicht ganz so Friede-Freude-Eierkuchen-mäßig durch die Weltgeschichte hüpft.
Was es auch war, bei „Wanda“ brauchte ich am längsten und auch wenn es angenehm zu lesen war, richtig fesseln konnte es mich dennoch nicht.
Daher bekommt „Princess-in-Love #3“ 3 von 5 Federn von mir!




Princess-in-Love #4:
Julia – Schneewitchens Tochter



Schneewittchens Tochter Julia darf ihr Magical in Los Angeles verbringen. Dort arbeitet sie als Kellnerin in einem kleinen Diner, wo sie den Gästen aber nicht nur Burger und Fritten serviert, sondern auch gute Ratschläge in Sachen Liebe. Schon bald stehen die Leute Schlange bei ihr, denn es spricht sich herum, dass sie getrennte Liebende wiedervereint, hoffnungslosen Junggesellen zu ihrem Glück verhilft und vor allem, dass sie selbst noch Single ist. (© Amazon)

Julia ist so ziemlich das Gegenteil der ganzen anderen Märchenprinzessinnen, die ich bis jetzt kennengelernt habe. Sie ist von der realen Welt fasziniert, süchtig nach Magazinen (aus der realen Welt) und liebt die Diven aus Filmen.
Im Notfall legt sie sich sogar mit dem Gesetz an, damit sie an ihre „Verbotenen“ Waren kommt.
Julia ist (Fairyland-)taff und träumt von einer Karriere als Schauspielerin. Doch auch wenn sie immer an das positive denkt, bleibt sie stark, wenn es mal nicht so märchenhaft für sie endet. Von all den Prinzessinnen bis jetzt mochte ich Julia am meisten. Der Grund dazu ist einfach:
Sie kommt mir ehrlicher vor, da sie nicht (allzu sehr) mit der rosaroten Brille auf der Nase herumläuft, wie die anderen.
Band 4 der „Princess-in-Love“-Reihe bekommt von mir 4 von 5 Federn!




„Princess-in-Love“ ist eine lockere, leichte und märchenhafte Reihe, die zwar nicht groß Überrascht, aber dafür umso mehr verzaubert. Die Charaktere sind großteils naiv, aber das gehört hier einfach dazu.
Hier wird die Liebe noch großgeschrieben! Zudem hat es mich vor einer Leseflaute gerettet!
Ich finde die Reihe toll und werde auch die restlichen 5 Bände lesen. Der Spinn-off zu der Reihe erscheint bereits Anfang Juni, auch wenn ich weiß, dass ich die fehlenden 5 Bücher bis dahin nicht schaffen werde, auf die Fortsetzung bin ich gespannt!



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