[Rezension] Als die Bücher flüstern lernten

Als die Bücher flüstern
lernten

Autor: Felicitas Brandt
Verlag: Impress
Seitenanzahl: 348 Seiten
ET: 05.01.2017
ISBN 9783646602593
Quelle






Ich mag das Buch, liebe die Idee und bin vernarrt in die Protagonisten! Für jeden Buchliebhaber ein MUSS!



**Wenn Feenstaub Geschichten lebendig macht…**
Als Waisenkind hat die 17-jährige Hope schon früh gelernt, niemandem außer sich selbst zu vertrauen. Mit Ausnahme von ihren Büchern natürlich und den Geschichten, die diese ihr zuflüstern. Bis sie eines Nachts in das Haus einer reichen Familie einbricht, um sich in deren riesigen Bibliothek zu bedienen, und bei ihrem Buch-Streifzug auf frischer Tat ertappt wird. Während Hope schon aus reiner Gewohnheit eine Abwehrhaltung gegenüber dem absolut nerdigen, aber zugegebenermaßen ziemlich süßen Jungen einnimmt, scheint dieser alles andere im Sinn zu haben, als sie zu verraten. Doch noch bevor Hope herausfinden kann, was genau es mit diesem Sam auf sich hat, werden sie unverhofft in eines der Bücher hineingezogen und landen… ja, wo eigentlich? (© Impress)




Bei manchen Büchern reicht einfach schon der Name des Autors, damit man weiß, dass ein Buch gelesen werden wird. Bei mir ist das bei Felicitas Brandt definitiv so.
Ich höre ihren Namen und weiß, dass das Buch einfach toll sein muss, immerhin hat sie mich noch nie enttäuscht!


Die Handlung


Die Idee selber ist mittlerweile ja nicht mehr ganz neu, aber nach wie vor beliebt und für Bücherfreunde praktisch ein Muss Bücher zu lesen.
So ist es auch bei „Als die Bücher flüstern lernten“.

Die Idee rund um das Waisenkind Hope und Sam ist komplex, spannend und toll Umgesetzt. Etwas verwirrt bin ich zwar noch, aber ansonsten ist es schlüssig, verständlich und süchtigmachend!

Hope, die die Bücher flüstern hören kann und sich plötzlich (gemeinsam mit Sam) in einem befindet. Gepaart mit viel Abenteuer, Unsicherheiten, Magie und Gefühle, ist das Buch perfekt für durchgelesene Nächte.

Hinzukommt die leichte Liebesgeschichte zwischen Sam und Hope, welche sich langsam aufbaut und Schritt für Schritt ernster und tiefer wird.


Die Charaktere


Die Charaktere sind wieder so wunderbar lebendig, authentisch und glaubhaft dargestellt.
Hope ist hochgradig sarkastisch, versteht es, sich unsichtbar zu machen und ist die schlechte Seite der Menschheit gewöhnt. Als Waisenkind wird sie oft – grundlos – schlecht gemacht, als Beispiel „Das passiert, wenn...“ ausgenutzt und schief belächelt.
Kein Wunder also, dass sie Probleme hat, nähe zu anderen aufzubauen.
Doch es gibt eine Ausnahme: Miss Li.
Die Teeverkäuferin hab ich sofort ins Herz geschlossen, da sie herzlich, liebenswert und Hope so sieht, wie sie ist und nicht was ihr Äußeres angeblich über sie aussagt.
Sam gehört hingegen genau zu den Personenkreis, die Hope nicht leiden kann: Superreiche!
Doch obwohl seine Eltern reich sind, hat er das Freundliche nie verloren. Er ist ein Nerd, wenn es um Filme und Comics geht, spricht fließend Sarkasmus und ist seit dem ersten Tag von Hope fasziniert. Sam nicht zu mögen, ist unmöglich, denn er macht zwar Fehler, aber er versucht dennoch alles, um Hope für sich zu gewinnen!


Die Schreibweise



Sie ist locker, humorvoll und sehr angenehm zu lesen. Man fühlt sich ab der ersten Seite im Buch wohl, kann die Protagonisten verstehen, sodass man automatisch mitfiebert, hofft und mit ihnen bangt.

Ich mag das Buch, liebe die Idee und bin vernarrt in die Protagonisten. Es war spannend, fesselnd und aufregend. Das Weltenbild hab ich noch nicht ganz verstanden, aber sonst ist das Buch toll zu lesen! 
Für jeden Buchliebhaber definitiv ein MUSS!
Von mir bekommt „Als die Bücher flüstern lernten“ 4 von 5 Federn!


Ich möchte mich ganz herzlich bei Carlsen Impress und Felicitas Brandt für die Bereitstellung des Leseexemplares für die Leserunde bedanken!


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