[Kurzrezension] Mit den Jungesellen #1: Mit dem falschen Bruder im Bett

Mit den Junggesellen #1
Mit dem falschen Bruder im Bett

Autor: Virna DePaul
Verlag: Virna DePaul
Seitenanzahl: 236 Seiten
ET: 22.01.2014
ISBN: 978-1944561413
Quelle







Nicht ganz so klischeehaft wie erwartet, aber doch nicht gänzlich davon befreit. Perfekt für locker, leichte Lesestunden!


Nach dem Zerbrechen einer Beziehung gelingt es Melina, ihren Kumpel Max aus Kindertagen zu überreden, sie in der Kunst der Leidenschaft zu unterweisen. Doch Melina erlebt eine Überraschung, als Max‘ Zwillingsbruder Rhys unerwartet auftaucht und diese Herausforderung annimmt. (© Amazon)

Durch eine Gratis-Aktion bin ich auf die Reihe gestoßen und da mich „Mit dem falschen Bruder im Bett“ inhaltlich ansprach begann ich zu lesen.
Ich las es in einem Rutsch durch, da es locker, leicht und angenehm zum Lesen ist.

Die Protagonisten Rhys und Melina stellen die klassischen New-Adult Charaktere dar.
Er: Frauenschwarm, gutaussehend und doch liebt er seit Jahren dieselbe Frau.
Sie: Ein unsicheres Mauerblümchen, die seit Jahren ihren besten Freund liebt.
Da blieb nicht viel Spielraum für Überraschungen, aber es störte mich nicht. Ich griff zu dem Buch, weil ich etwas Leichtes wollte, wo ich nicht viel nachdenken brauchte und das war es schließlich auch.
Die Charaktere waren gut ausgearbeitet und zeigten, dass sie nicht nur leere Hüllen sind, sondern durchaus etwas wie Charakter besitzen.

Das Lesen war angenehm und locker. Die Annäherungsversuche zwischen Rhys und Melina waren „nett“, auch wenn sie mich mit ihren Selbstzweifeln einige Nerven gekostet hat.
Aber – hej – das gehört zu dem Genre scheinbar dazu.


Die Schreibweise war flüssig und der manchmal vollzogene Perspektivenwechsel ließ die Protagonisten in einem anderen Licht erscheinen. Es war keine „hohe“ Literatur, aber das war auch nicht gefordert. Es ist ein Seele-baumeln-lassen-und-Realität-vergessen-Buch!

Meine Anforderungen an dem Buch waren einfach:
Locker, leichte Lektüre, wo ich abschalten kann und nicht allzu viel denken muss. Und das hat das Buch erfüllt.
Es hat seinen eigenen Charme mit der Thematik und dem Handlungsverlauf, auch wenn das Rad – oh Wunder – nicht neu erfunden worden ist. Es ist nett zu lesen und einige Charaktere habe ich recht schnell ins Herz geschlossen, sodass ich mir sogar vorstellen kann, die Reihe irgendwann weiterzulesen.
Band 1 der „Bei den Junggesellen“-Reihe „Mit dem falschen Bruder im Bett“ bekommt von mir solide 3,5 von 5 Federn, da es angenehm zum Lesen war, aber im Grunde nichts Besonderes.

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