[Rezension] Bitter & Sweet #1 - Mystische Mächte

Bitter & Sweet #1
Mystische Mächte

Autor: Linea Harris
Verlag:ivi Verlag
Seitenzahl: 384
ET: 01.04.2016
ISBN: 978-3-492-70421-2
Quelle






Vom „Niemand“ zur Über-Hexe. Die Idee hätte überzeugt, aber Jill war mir einfach too much.

Jillian wünscht sich nichts sehnlicher, als ein ganz normaler Teenager zu sein – leider ohne Erfolg. An ihrem 17. Geburtstag erfährt sie von ihrer Tante, dass sich ihre seltsamen Fähigkeiten auf ihre Abstammung als Hexe zurückführen lassen. Kurz darauf findet sie sich in einer Welt wieder, in der Vampire, Werwölfe und Dämonen keine Fantasiegespinste mehr darstellen, und muss sich in der vollkommen neuartigen Umgebung der Winterfold Akademie zurechtfinden. Doch selbst unter Hexen ist Jillian keineswegs so normal, wie sie anfangs gehofft hatte. Glücklicherweise lernt sie zum ersten Mal in ihrem Leben Freunde kennen, die ihr zur Seite stehen, als sie sich zu allem Übel auch noch unglücklich verliebt. Doch alles ändert sich, als es in der Umgebung zu vermehrten Dämonenangriffen kommt ... (ivi Verlag)

Hexen, Vampire und Mondkinder lernen in einer Schule ihre Fähigkeiten zu kontrollieren. 
Hart, aber leider war: 
0-8-15 Idee lässt großen und doch wollte ich das Buch lesen, denn der erste Eindruck hätte auch täuschen können, oder?


Die Story


Bis zu ihrem 18. Geburtstag hat Jill keine Ahnung, dass sie kein normaler Mensch ist, denn sie ist eine Hexe. Begabt und auch mächtiger als viele, aber zu Beginn nur eines: 
Ein Mädchen, welches in eine magische Welt gezogen wird. 
Wobei „Magie“ hierbei das falsche Wort ist, denn die „Prana“ ist reine Energie, welche man formen kann. 

Die Idee selbst ist nicht neu, aber verändert und das machte seinen Reiz aus. Ebenso fand ich die Erklärung, warum Vampire, Vampire sind und Blut trinken gut und verständlich. Ich mag zwar die blutrünstige Variante immer noch, aber diese hier bekam wenigstens eine Erklärung ;P.


Die Charaktere


Eigen und nicht unbedingt mein Fall... 

Jillian: Unglaubwürdig. 
Einerseits Mauerblümchen, welches nicht auffällt und plötzlich Alleskönnerin. Sie kann plötzlich nach wenigen Wochen perfekt kämpfen, ziemlich gut ihre Prana formen und verdreht – natürlich – vielen männlichen Wesen den Kopf. 
Sie ist für mich eine typische Überprotagonistin, mit der ich nicht warm wurde. Am Anfang konnte ich sie bedeutend mehr leiden, als am Ende. 
Sie war mir einfach viel zu viel. 

Die genannten Charakterbeschreibungen bloß detailliert zu nennen, würde den Umfang der Erklärungen gar nicht ganz beinhalten. Die Protagonisten sind klar dargestellt, gut charakterisiert und wie sie nicht alle wundervoll und toll sind (betont Jill im Zusammenhang ihrer Freunde seeehr oft). 
Manchmal fiel die ganze Aufmerksamkeit auf sinnlose Details, die den Lesefluss verlangsamten und die Charaktere beinahe schon zähflüssig beschrieben. 

Gut charakterisierte Protagonisten sind schon wichtig, aber hier wurde meiner Meinung nach etwas übertrieben.


Die Schreibweise


Einfach und schnell zu lesen. Das Buch geht locker von der Hand, auch wenn die „unerwarteten“ Handlungen nur ganz selten tatsächlich unerwartet sind.

Die Idee war gut, doch durch die übertriebene Überprotagonistin und die vorhersehbaren Ereignisse konnte mich das Buch nicht so einnehmen wie erhofft.
Jill war mit ihrem Staunen, den ständigen Wiederholungen und ihrer teilweisen übertriebenen Naivität einfach zu viel für mich.
Schade, denn trotz anfänglicher 0-8-15 Erwartungen, klang das Buch immer vielversprechender.
Doch Jill, ihre Verehrer und die wenigen überraschende Wendung am Ende brachte mich dazu, dass das Buch nur 2 von 5 Federn von mir bekommt. Schade, aber die Fortsetzungen werde ich mir wohl nicht mehr gönnen.


Ich möchte mich ganz herzlich bei NetGalley und dem Piper Verlag für das Bereitstellen des Rezensionsexemplares bedanken!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen