[Rezension] Kings & Fools Band 3- Verfluchte Gräber




Kings and Fools Band 3
Verfluchte Gräber

Autor: Natalie Matt und Silas Matthes
Verlag: Oetinger34
Seitenanzahl: 224 Seiten
ET: 19.10.2015
ISBN-13: 978-3-95882-071-5
Quelle



Bisher der schwächste Band der Reihe! Es konnte mich nicht so fesseln, wie die anderen Teile. Es passiert viel, aber es berührte mich kaum...

Nächte des Schreckens.
Tödliche Gefahr.
Gestohlene Küsse, erwachendes Vertrauen.


Königsboten nähern sich dem Friedhof. Unaufhaltsam, immer mehr. Nachts buddelt jemand oder etwas die Gräber aus. Noel und Sam halten Nachtwache, um das Schlimmste abzuwenden. Doch Gefahr droht nicht nur von außerhalb des Internats.


Mit einer Bewertung von 4 und 4,5 Federn startete die Reihe ausgesprochen positiv und spannend. Leider behielt sie es nicht bei. Jeder Band beschreibt einen Charakter genauer und diesmal war Noel an der Reihe. Ich freute mich, aber die Freude hielt nicht lange, denn Noel ist so langweilig...

Die Story

*Achtung! Der 1. und 2. Teil muss bekannt sein!*
Lucas ist weg und Jons Vertrauen zerstört. Nun sucht er einen neuen Liebling und er findet ihn im wissbegierigen Noel.
Dass nicht viel passiert, kann ich nicht behaupten, aber es fehlt mir die Spannung.
Obwohl wirklich versucht wird, die Handlung nie still stehen zu lassen:
Gefahr von außen. Königswachen, die durchs Land streifen. Jemand wird gesucht, oder etwas?
Geheimnisvolle Ereignisse am Friedhof schüren Angst und Unsicherheit. Die Liebenden werden neu gemischt.
Viel Action, aber so fesseln wie die Vorgänge konnte mich Band 3 nicht.

Die Charaktere

Noel ist...im Grunde ist er ziemlich langweilig.
Vielleicht zog sich das Buch deshalb so in die Länge?
Noel ist gut, nett, brav und wissbegierig. Man erfährt viel über ihn und er wird von jedem geschätzt und gemocht, aber ihm fehlt einfach dieses gewisse Etwas, was ihm interessant gemacht hätte.

Doch neben Noel wird auch Sam vorgestellt. Sam, das Mädchen mit dem Geheimnis. Sie spricht nicht viel, aber wenn sie etwas sagt, dann musste man meistens schmunzeln. Sam ist toll, denn egal wie schlimm ihre Vergangenheit auch ist, sie gibt nie auf! Sam ist ein Lichtblick, denn sie ist nicht langweilig, sondern voller Geheimnisse.

Die Hauptprotagonisten der Vorgänger tauchen dafür nicht oder kaum auf. Estelle wird nur nebenbei erwähnt und Lucas..okay, ihn vermisse ich nun wirklich nicht.

Die Schreibweise

Noels ich-Perspektive konnte mich nicht fesseln, da ich ihn selbst langweilig fand. Er war mir zu regelkonform und das man in jeder Zeile heraus! Auch wenn es Ausnahmen gab, aber Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel.
Es ist beeindruckend, wie sich der Schreibstil Band für Band ähnelt, aber nie 100% gleich bleibt, da die Charaktere anders sind. Der Wortschatz wird den Protagonisten angepasst, die Gedanken umformuliert. Ähnlicher Stil, aber doch individuell! Ich find's gut!

Ich bin immer noch auf den weiteren Verlauf der Reihe gespannt, aber Noels Sicht ist mit seinen 3 von 5 Federn bisher der Schwächste Band der Reihe.
Gute Idee der Handlung, aber Noels wissbegieriges Wesen machte ihn zu einer Marionette von Jon und das zog die ganze Handlung in die Länge.
Doch auch wenn Band 3 schwächer war, freue ich mich schon sehr auf Band 4, denn da kommt Sam  - endlich - zu Wort!


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