[Rezension] Rockstar-Reihe Band 8: Rockstars kennen kein Ende


Es ist vorbei! Ich kann es immer noch nicht fassen! Das Ende einer tollen und packenden Reihe! Ergreifend, spannend, amüsant und zum Abtauchen schön! Authentische Charaktere! Tolle Idee! Großartige Ausarbeitung!


Endlich! Maria hat den begehrten Studienplatz an der NYU ergattert – in New York, der Stadt, in der auch ihr großer Schwarm wohnt: Brandon Jackson! Und sie glaubt fest daran, dass der weltberühmte Rockstar sich sofort in sie verlieben wird, wenn sie nur die Chance bekommt, mit ihm zu reden. Als sie dann auf die Sängerin Zoey trifft, scheint ihr Glück perfekt, denn über sie kommt Maria tatsächlich an Brandon ran. Blöd nur, dass der sich nicht ganz so leicht von seiner Liebe zu Maria überzeugen lässt wie gedacht. Ob das an seiner Freundin und Zoeys Schwester Ellen liegt? Da hilft nur eins: Brandons Beziehung zu Ellen sabotieren! Aber ausgerechnet Womanizer Christian, der zweite Gitarrist aus Brandons Band, kommt Marias Plänen auf die Schliche…

8 Bände. 2343 Seiten. Und jetzt ist es vorbei.
Fassungslos starrte ich auf die letzte Seite, ich konnte mit dem Grinsen nicht aufhören, weil das Ende wirklich perfekt war, aber gleichzeitig war ich fassungslos, dass es das jetzt war:
Aus und vorbei! Keine neuen Geschichten über die Rockstars mehr.

Auch den letzten Band konnte ich nicht aus der Hand legen. Gefesselt und gepackt arbeite ich mich Seite für Seite tiefer in Marias Welt rein. Maria war mir nicht von Anfang an sympathisch, ich meine – hej – sie will immerhin Ellen und Brandon auseinanderbringen, aber nach und nach verstand ich sie, irgendwie. Maria hatte es nie leicht im Leben. Waisenkind ohne überhaupt zu wissen, wer ihre Eltern sind, dann besitzt sie noch einen  ausgefallener Kleidungsstil und hat einen leichten Hang zur Aggressivität (kennen wir von irgendwoher, oder? ^^).
Aber Maria ist auch sehr selbstbewusst, lässt sich nicht unterkriegen und versucht ihren Weg zu gehen. Perfekt ist sie sicherlich nicht, aber wer ist überhaupt perfekt?
Maria ist oft nicht einfach und man will sie genauso oft umarmen, wie ihr einen (leichten) Klaps auf den Kopf geben. Maria ist Maria. Besonders, Speziell und immer sie selbst!

Chris, Kristys Zwilling, war ja schon bestens bekannt, naja, der „alte“ Chris, denn der Neue war mir ein Rätsel. Er war genau der Typ Macho, welchen ich aus Prinzip den Rücken kehre und auch Maria hat das Versucht, blöd nur, wenn der Rockstar auf einen klebt, wie manch ein Kaugummi auf der Schuhsohle xP.

Die Idee, ein Paar auseinanderzubringen, welches einfach so perfekt zusammenpasst, dass ich immer grinsen muss, wenn Brandon und Ellen in den Büchern auftauchen, war interessant. Skeptisch war ich dem Buch nie gegenüber, denn die Neugierde war einfach viel zu groß.
Maria war noch so neu, immerhin kannte man die anderen Charaktere von all den anderen Bänden, aber Maria? Maria war die Neue. Sie war ein großes Fragezeichen mit einem Plan, der mir so gar nicht gefiel.
Die Ausarbeitung war aber – wieder einmal – voll und ganz gelungen, denn das Buch bestand nicht nur aus Sabotage oder Bekehrungen, sondern auch aus viel Humor und Freundschaft.
Die eigentliche Handlung, also dass zwei Personen zusammenkommen, ist natürlich nichts neues, aber das wie sie zusammenkommen, hat Teresa Sporrer perfekt hinbekommen.

Die Schreibweise war locker, flockig und flüssig. Der Humor und Sarkasmus genauso existent wie ernstere Passagen. Das Buch hat so viel mehr zu bieten, als bloß eine Liebesgeschichte, denn es bringt einen zum Lachen, zum Seufzen und zum Grinsen. Man leidet mit all den – nebenbei erwähnt – großartig ausgearbeiteten und authentischen Charakteren mit und fühlt sich ausgesprochen wohl im Buch. Die Seiten fliegen nur so dahin, bis das Ende vor einem steht und man fassungslos breit grinsend auf den Punkt des letzten Satzes starrt und sich denkt: „Neeeeeeiiin! Das darf nicht das Ende sein!“

Und auch wenn das Ende viel zu schnell gekommen war, war es doch perfekt gewählt. Nach einer Reihe mit 16 verschiedenen Hauptprotagonisten grenzt es an ein Wunder, dass ein Ende so passend und gelungen gewählt worden war. Offen und ohne Kitsch und doch dann doch geschlossen.
Es ist, wie es ist, aber mir hat das Ende sehr gut gefallen!

Fesselnd. Atemberaubend. Zum Seele baumeln lassen schön. Auch das 8. Buch von Teresa Sporrer konnte mich absolut überzeugen und obwohl ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf das Ende dieser epischen Reihe zurückblicke, bin ich froh, dass ich die Rockstars überhaupt kennenlernen durfte, denn sie brachten mich oft zum Lachen, was an manchen Tagen wirklich eine Meisterleistung war.
Die Bücher sind großartig ausgearbeitet, die Charaktere authentisch und real und der Inhalt nicht einen Moment langweilig.
Ich kann das Buch bzw. die ganze Reihe jedem empfehlen, der gerne lacht, abtaucht und die Wirklichkeit für ein paar Stunden vergessen will.
Ich gebe dem Buch und auch der ganze Reihe 5 von 5 Federn, weil sie mich nie enttäuscht haben und mich immer begeistern konnten!
Ich freue mich jetzt schon auf andere Bücher aus der Feder von Teresa Sporrer!


Ich möchte mich bei Teresa Sporrer und Impress für das Rezensionsexemplar bedanken!

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