[Rezension] Kings & Fools Band 1 - Verdammtes Königreich


Lauer Beginn, aber packendes Ende. Lerne die düstere Welt von Lavis kennen, wo nichts so ist, wie es scheint und wo ein brennender König an der Macht sitzt!


Ein teuflischer König. Ein Reich voller Schatten. Vier Jugendliche - ein Schicksal. 

Leuchtend rote Farbe an der Hüttentür: das Symbol der verhüllten Männer! Um Mitternacht werden sie Lucas holen. Wer sie sind und wohin sie ihn bringen, weiß niemand. Nur, dass noch nie jemand zurückgekommen ist, um davon zu berichten.

Es klang so mysteriös. Tut es ja immer noch, der Klappentext, meine ich!
Ich wusste nicht, WAS ich erwarten soll, ich wusste nur eins ganz genau:
Meine Neugierde war gepackt und ich wollte diese neue Reihe unbedingt kennenlernen!

Lucas. Das erste Wort war ein Name und ich verstand erst beim Lesen warum:
Das erste Buch wurde in Lucas Sicht geschrieben. Ich Perspektive. Die Irritation war groß, denn ich kenne nur eine handvoll Bücher bzw. ich habe ein handvoll Bücher gelesen, die in männlicher Sicht geschrieben worden war.
Und wie war Lucas so?
Ähm...puhh...tjaa. Genau so bzw. am Anfang war ich von seiner Welt verwirrt und dann von seinem Charakter genervt, bis es bei mir *klick* gemacht hat und ich mich an „früher“ erinnert habe, als ich mich oft fragte, wie Jungs wohl denken. Hier hatte ich meine Antwort!
Lucas war genau so, wie ich mir die Jungs damals vorgestellt habe:
Besessen der Beste zu sein. Egoistisch. Neugierig.
Lucas war kein einfacher Charakter, da das Buch ihn in eine Lage bringt, die nicht seine beste Seite zeigt, aber er wächst aus sich heraus und irgendwann in der Mitte fand ich ihn gar nicht mehr so übel. Und als er dann von dem Mädchen geschlagen wurde...ähm...gespoilert wird nicht, aber kurz sei verraten, dass ich es liebte, wie sein Ego so klein wie eine Fliege wurde ^^.

Die Schreibweise ist durch diese ganze Situation anfangs verwirrend, da die Buchwelt komplett anders ist, als unsere heutige, aber sie wird gut erklärt und nach der Zeit versteht man sie (etwas). Das Besondere ist, dass Lucas aufgrund der politischen Situation nicht sehr viel weiß. Er lebte vor diesem besonderen Tag sein Leben mit seiner Arbeit und das war’s, aber von heute auf morgen hat sich für ihn alles verändert und diese Verwirrtheit, welche ihm befällt, die Angst und der Druck, den er sich selber macht, ist sehr gut dargestellt. Es ist glaubwürdig, da Lucas zwar oft kopflos handelt, überheblich ist, aber es echt wirkt. Wer würde bitte über etwas zweimal nachdenken, wenn er denkt, dass er mit seiner Vermutung richtig liegt? Eben...niemand.
Lucas ist der beste Beweis, wie „Menschen“ denken und auch handeln und das kommt im Buch sehr gut rüber.

Da das Buch der erste Teil einer neuen Reihe ist, erfährt man zwar viel über diese Welt, aber man steht bei viel zu vielen Themen noch in völliger Dunkelheit. Meine Neugierde, diese Reihe weiterzuverfolgen, ist definitiv geweckt, denn das Ende hat einen Cliffhanger und macht neugierig auf mehr.
Die Charaktere sind eigen, aber großteils authentisch, die Schreibweise ist angenehm und die Handlung interessant.
Ich gebe dem Buch 4 von 5 Federn, da es mir zwar gefallen hat, aber ich gut die Hälfte des Buches brauchte um mich im Buch überhaupt wohl zu fühlen! Teil 2 liegt bereits neben mir!



Ich möchte mich bei Natalie Matt, Silas Matthes und Oetinger34 für das Rezensionsexemplar bedanken!

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