[Rezension] Phoenicrus Band 1 - Die Stadt der Verborgenen


Spannender Auftakt einer vielversprechenden Trilogie! Witzige und tollpatschige Hauptprotagonistin, die man einfach gern haben musste! Lockere, angenehme Schreibweise! Wirklich top!


»Es ist nur ein alter Brief!«, versucht Zara sich einzureden, als sie den zerfledderten Umschlag zwischen zwei Buchseiten entdeckt. Doch mit dem Fund ist nichts mehr so, wie es mal war. Sogar die wirren Erzählungen ihres senil geglaubten Großvaters ergeben plötzlich Sinn. Zara hat eine Schwester! Yosephine – verschwunden, ebenso wie all die Erinnerungen an sie. Und der Brief ist nur der Anfang einer langen Kette von Hinweisen. Zusammen mit ihrem Großvater und dem draufgängerischen, aber doch faszinierenden Ben macht sie sich auf die Suche nach Yosephine und der sagenumwobenen Stadt der Verborgenen. Nur, wie findet man einen Menschen, an den man keinerlei Erinnerung mehr hat? Und einen Ort, der nicht gefunden werden will?

Jetzt, nachdem Teil 3 auch schon erschienen ist, musste ich einfach diese Reihe in Angriff nehmen. Neugierig, was mich erwarten wird, begann ich zu lesen und mit einem Rutsch war das Buch ausgelesen! Es war spannend, fesselnd und gefiel mir wirklich gut!

Die Suche nach einer Schwester, an die sich niemand erinnern kann. Spannende Idee, dachte ich mir. Gepaart mit einer tollen Umsetzung wurde es zu einer Suche, die anders endete, als man erwartet!

Zara mit einem Wort zu Beschreiben ist einfach: Tollpatschig.
Sie ist die Chaosqueen Nr. 1, aber sie meistert das mit viel Witz, großer Klappe und Sarkasmus, dass man sie einfach mögen muss.

Aber sie ist natürlich nicht die Einzige Person, die im Buch im Fokus liegt.
Da gibt es noch Zaras beste Freunde Lila, Isa und Chris.
Jeder von ihnen hat eine Besonderheit, sie haben auch Schwächen, aber ein großes Plus haben sie definitiv...nein, stopp, ZWEI Plus:
Sie sind sarkastisch UND sind loyale Freunde Zara gegenüber. Beste Freunde eben, auf denen man sich immer verlassen kann!

Dann gibt es noch den Neuen: Ben. Gutaussehend, wirkt aber ziemlich arrogant und dann will ausgerechnet er Zara bei ihrer Suche begleiten! Blöd nur, dass er so eine Anziehung auf sie ausübt!
Alleine das, was zwischen Zara und Ben stattfindet bzw. nicht stattfindet ist zum totlachen, denn es scheint so, als ob jeder die beiden durchschaut hat, nur eben Zara will die Wahrheit nicht einsehen. Zum Niederknien komisch!

Alois, Zaras Großvater gilt als verwirrt, aber ist er das wirklich? Alois ist zwar alt, aber er hat wachsame Augen, ist total lieb und hat einen unverbesserlichen Humor! Ihn nicht zu mögen ist unmöglich!

Die Schreibweise ist so locker und angenehm. Sie ist kein bisschen steif oder unnatürlich, sondern authentisch und ab der ersten Seite fühlt man sich im Lesefluss wohl.
Das Buch ist in der Ich-Perspektive geschrieben, also aus Zaras Sicht. Man lernt mit ihr, erfährt alles mit ihr und ist tollpatschig mit ihr. Ach...Lachen ist in diesem Buch bestimmt auch keine Seltenheit ;D.

Ein toller Auftakt einer spannenden und interessanten Trilogie. Ich stehe schon in den Startlöchern zu Teil 2, denn der Cliffhanger von diesem Band ist fies und am besten, man hat mindestens die ersten beiden Teile griffbereit, damit man schnell weiterlesen kann! Die Schreibweise ist locker, die Idee interessant und gut ausgearbeitet. Die Charaktere sind authentisch, witzig und keine leeren Hüllen! Ich gebe dem Buch 4 von 5 Federn und freue mich schon riesig auf Band 2!


Ich möchte mich bei Mirjam H. Hüberli und Impress für das Rezensionsexemplar bedanken!

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